Erstellt von ursula am 15. August 2008
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Angeregt durch den Blog-Event sentimental journey, bin ich im Kochordner meiner Mutter auf Letscho gestoßen. Dieses Schmorgericht, das ursprünglich aus der ungarischen Küche stammt haben wir zum ersten Mal bei einer Nachbarin gegessen, die Österreicherin war. Es hat uns so gut geschmeckt, dass wir es sehr oft in vielen abgewandelten Versionen bekamen, je nachdem was gerade im Gemüsegarten anfiel: Tomaten, Paprika, Gurken, Zucchini; Zwiebeln wurden gekauft. Oft wurde es mit Hackfleisch angereichert und war dann mit Reis oder Kartoffeln ein wundervolles Sommergericht.
Da es heute in Strömen regnete, hatte ich beim Nachhauseweg von der Arbeit keine Lust einzukaufen und so habe ich auf die im Kühlschrank vorhandenen Gemüse zurückgegriffen.
Mit Basmatireis war es ein super leckeres Gericht, das ich bestimmt nicht das letzte Mal gemacht habe.
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Erstellt von ursula am 13. August 2008

Als ich die Aufgabe las, wusste ich erst gar nicht, was ich da bloggen sollte. Die Vergangenheit ist ja schon soo weit weg.
Dann saß ich bei meinem 93jährigen Vater auf dem Balkon und sofort kamen die Erinnerungen nur so hoch, dass ich am Ende Probleme hatte, wofür ich mich entscheiden sollte. Ich kramte in den alten Rezepten meiner Mutter und entschied mich dann für den Kirschenplotzer, den wir als Kinder immer so gerne zum Mittagessen in der Kirschenzeit aßen – sehr zum Leidwesen unseres Vaters, der eher für etwas Anständiges war, sprich Fleisch, Kartoffeln und Gemüse. Für dieses Gericht musste man nur vom Balkon die Kirschen pflücken, denn der Baum reichte direkt an den Balkon. Für uns Kinder war das damals supertoll, konnten wir doch die Kirschen essen und uns dann im Weitspucken üben.
Dieses Gericht wurde früher immer mit frischen Kirschen gemacht, erst mit Süß-, dann mit Sauerkirschen und war immer eine Heidenarbeit, denn die Kirschen sollten ja entsteint sein, Weitspucken war bei Tisch nicht erlaubt! Der Kirschenplotzer wurde mit einer Vanillesauce serviert, vielleicht gab es zuvor auch eine Kartoffelsuppe, aber da bin ich mir nicht mehr sicher.
Da die Kirschbäume heute nicht mehr existieren und die Kirschzeit in der Pfalz längst vorbei ist, geht man in den Supermarkt und kauft entsteinte Kirschen im Glas.
Diesen Kirschenplotzer habe ich heute zusammen mit meiner Schwsester hergestellt. Während er im Backofen war, haben wir zu Abend gegessen: Serrano-Schinken mit Feigen-Chutney à la Chili und Ciabatta, Spinat-Salat mit Rote Beete-Sprosssen und Feigen mit Ziegen -Frischkäse à la Bolli. Wir hatten nette Gepräche und gutes Essen. Zum Schluss gab ich meiner
Schwester einen Kirschenplotzer mit nach Hause.
Ich versuchte, den kleinen “meinen” für ein Foto optimal zu plazieren, da kam ein Telefonanruf: “er schmeckt einfach köstlich” -
so ist das , wenn man in der Vergangenheit schwelgt.
Danke Jutta!
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Erstellt von ursula am 12. August 2008
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Es ist zwar schon einige Tage her, dass wir diese Suppe als Vorspeise gegessen haben, aber diese Version von Melonensuppe konnte ich mir nicht vorstellen und so habe ich sie ausprobiert. Melonensuppe habe ich schon häufig gemacht, meist als Dessert. Herr K. mag Melonen nicht so sehr, deshalb bereite ich gerne etwas mit Melonen zu wenn Gäste kommen. Kleine Charantais-Melonen mit Portwein gefüllt sind eine sehr gute, rasch zu machende Vorspeise- aber gute kleine Melonen bekommt man hier selten.
Die Suppe hat meinen Gästen gut geschmeckt, was will man mehr!
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Erstellt von ursula am 11. August 2008
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Für die Hüttenhilfe haben wir Bobotie gekocht, das Rezept kann hier nachgelesen werden.

Im Garten
Nach einigen Hagelschauern und Starkregen erholen sich die Pflanzen wieder. Die Gurken hatten fast keine Blätter mehr.
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Erstellt von ursula am 9. August 2008
Nach einer sehr stressigen Woche im Beruf, habe ich mich heute beim Einkaufen entspannt. Habe ich mich früher bei solchen Gelegenheiten in Bekleidungsgeschäften umgeschaut, interessieren mich heute eher Lebensmittel.
So zog es mich heute in die Metro, da ich mich erinnerte im Prospekt besondere Tomaten gesehen zu haben. Es gab leider keine, solche Spezialitäten bekommen die einzelnen Märkte nur von Zeit zu Zeit, da heißt es dann zugreifen.
Ich habe Fisch mitgenommen, kleine grüne Bohnen und mit den Tomaten aus dem Garten obiges Mittagessen gekocht.
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