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Zurück aus Uzbekistan

Erstellt von ursula am Sonntag 19. Oktober 2008


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Unsere 14tägige Studienreise führte uns von Tashkent nach Khiva (Flug), Buchara, Termez, Shahrizab über Samarkand wieder zurück nach Tashkent. Kultur, Wüste, Bergregionen und der überaus freundliche Empfang durch die Bevölkerung beiendruckten uns sehr.

Zugegeben, eine Studienreise nach Uzbekistan haben wir nicht unter kulinarischen Gesichtspunkten angetreten.
Die Küche Uzbekistans ist schließlich geprägt durch das Völkergemisch aus Usbeken, Russen, Kirgisen und Tadschiken. Für den europäischen Magen sind die Zutaten fettes Hammelfleich und Baumwollsaatöl nicht so sehr geeignet. Zudem sind die hygienischen Zustände auf dem Land gelinde gesagt nicht die Besten. Das Hauptgesprächsthema mit anderen Gruppen im Flieger beim Rückflug aus Tashkent: Wie habt ihr die Reise überstanden…
Dennoch gab es unterwegs einige sehr wohlschmeckende Gerichte:

Fladenbrot und Salat

Vorspeise


Suppe Schurpa, Mastava: Rindfleisch, Karotten und Kartoffeln (fast nicht gesalzen)

Suppe

Manty mit Hackfleisch, Zwiebel und Sauerrahmfüllung

Manti2

Lagman: Nudeln aus der uigurischen Küche

Lagman

Kartoffelgericht unter der Keramikhaube (ähnlich Tajine)

Kartoffelgericht

Hammel mit Kohl, Karotten und Kartoffeln

Lamm

Plow-Vorbereitung

PLOV

Spieße, nur für Herrn K. (der die Reise unbeschadet überstanden hat, Wodka sei Dank)

Spiesse0
Spiesse1
Spiesse2

Obst

Obst

Kochbuch, noch nicht getestet: The Art of Uzbek Cooking (Hippocrene International Cookbooks) von Lynn Visson von Hippocrene Books bei AMAZON.DE erhältlich.

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6 Kommentare zu “Zurück aus Uzbekistan”

  1. Barbara sagt:

    Schön! Danke für die interessanten kulinarischen Reiseimpressionen. :-)

    Plow, Lagman und Manti kenne ich: Lecker! Aus hygienischen Gründen dürfte das Obst am gefährlichsten sein…

  2. kulinaria katastrophalia sagt:

    Solche Reiseessensberichte sind immer toll :-) Gab es denn viele mobile Stände am Straßenrand oder wird eher in festen Lokalitäten gespeist?

  3. Ursula sagt:

    @Barbara: Am gefährlichsten sind sicherlich die Teller! (wir haben in die Küche geschaut und das Procedere des Abwasches beobachtet).

    @ Kulinaria Katastrophalia: es gab viele mobile Stände- dort durften wir jedoch nach unserem Reiseleiter absolut nichts essen!

  4. kulinaria katastrophalia sagt:

    @Ursula
    Der Reiseleiter hatte wohl schlechte Erfahrungen mit den Folgen ;-) Obwohl das vielleicht etwas übertriebn ist, wenn die Zutaten gut abgekocht/gegrillt sind.

  5. Chris sagt:

    Hallo,

    ich bin auch gerade wieder aus Usbekistan zurück und kann nur bestätigen, dass es dort viele schöne Sachen zu essen gibt. Ich bin derzeit auf der Suche nach einem Rezept für das typische usbekische Brot. Kann mir dazu jemand einen Link oder besser noch das Rezept hier reinstellen?

    Danke.
    Chris

  6. Jutta sagt:

    In Usbekistan waren wir auch schon. 2005 sind wir dort gewesen und es war einmalig schön dort. Auch in unserer Reisegruppe sind ein paar Teilnehmer nicht vor Unpässlichkeiten gefeit gewesen. Die Reiseleiterin hat ständig mit der Wodkaflasche im Bus gestanden und kräftig ausgeschenkt. Ich habe mitgehalten und war mopsfidel, habe alles gegessen, wie es kam und fand es herrlich. Ich sach nur: “Registan”, gell?

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