Ile d´Oleron – II

Die Ile d´Oleron verwöhnte uns auch (welch Wunder am Atlantik) mit Fisch und weiteren Meeresfrüchten.
Erste Adresse für Fisch: La Cotinière, ein kleiner, touristischer Fischerort.


Fischfang: Solette oder baby sole

Direkt am Hafen kann man in der lokalen Cooperative der Fischer einkaufen.

Es gibt dort alles, was das Herz begehrt.

Auf den Wochenmärkten (im September noch jeden Vormittag in der Woche) bekommt man zum Fisch noch das Gemüse, das auf der Insel angebaut wird. Die Tomaten sind auf Grund des Mikroklimas sehr wohlschmeckend, von den Charantaismelonen ganz zu schweigen.

Passend zum Fisch findet man einen frischen, trocken-aromatischen Sauvignon beim Winzer. Für die Charantaismelone eignet sich der Pinot de Charentes, der ebenfalls auf der Insel produziert wird.

Ein Standardgericht in unserem Ferienhaus war eine Fisch-Meeresfrüchte-Pfanne. Zuerst wird das Gemüse gedünstet, dann die Moules darüber verteilt, etwas Fischfilet und Tintenfische und zum Schluss einige Garnelen, die nicht solange erwärmt werden dürfen.
Jetzt sollte man nur noch ein Foto vom Teller machen, aber es war ja Urlaub…

Veröffentlicht von

9 Gedanken zu „Ile d´Oleron – II

  1. @ Bolli: die Namen , die du da aufgezählt hast, sagen mir jetzt alle was..
    Wenn ich das nächste Mal hinfahre und ein Ferienhaus miete, werde ich ein Fischkochbuch mitnehmen und das entsprechende Handwerkszeug.( Die fnac fehlte -und selbst in Royan habe ich kein Buch über die einheimischen Fische gefunden!)
    Zu Hause hätte man alles- es fehlen nur die entsprechenden frischen Fische. Die Welt ist schon ungerecht….

    @ Claus: ja, die Insel war kurze Zeit für uns wie das Paradies!

    @ Barbara: die Insel ist empfehlenswert! Auch die Austern haben schon was. Nur schade, dass unsere Jugend das nicht mag. Ich hätte das jeden Mittag gegessen…

  2. Wunderschöne Fotos, auch die mit den Austern. Kürzlich kam auf Arte eine Reihe zur französischen Küste, da war die Oleron auch dabei. Ich muss auch mal hin… 😉

  3. Habe mich falsch ausgedrückt, ich habe da meine Kindheit in den Ferien verbracht, in allen Ferien war ich dort, später dann in den Semesterferien auch, und, von klein an ( 3 Jahre) habe ich dann am Strand von La Cotinière mit den „Cotinards et Cotinardes“ gespielt und später dann halt Parties, Disco etc.. Ist meine 2. Heimat, auch wenn ich jetzt nicht mehr so oft hinfahre, habe aber noch viele Freunde dort ( Fischer: die Boote haste bestimmt gesehen), Pineau Papineau, Môtel Ile de Lumière, poissonnerie Papineau…..und und.

    Danke für den bericht, freut mich riesig!!!

  4. @ Bolli: ja, wir waren meist am Strand von Vert Bois. Im Vogelpark waren wir auch, für den Kleinen war das super, er konnte sich gar nicht genug sattsehen.
    Sandburgen bauen ist für Kinder wie auch für Väter und Großväter eine super Sache. Das konnte ich dieses Mal wieder beobachten.

    Hast du denn noch Verwandte auf der Insel?

  5. Danke fürs Mitnehmen – da könnte es mir auch sehr gut gefallen; die Auswahl an Fisch, Obst, Gemüse, Käse = ein Traum!!

  6. ach, Dolus ist gut zentral, dann seid Ihr bestimmt immer an den Strand in Vert Bois gefahren, oder?
    In Dolus ist auch diese Vogelpark, oder?

    Ich habe ja nun meine Kindheit dort verbracht, und ich muss sagen, als Kind ist der Strand in La Cotinière einfach das Spielparadis, leider hat der Megasturm im Jahre 2000 die Dünen bei Vert Bois ziemlich dezimiert.

  7. @ Bolli: wir werden sicher auch nicht das letzte Mal dort gewesen sein…..

    Wir hatten ein Ferienhaus in Dolus, neu, mit Terasse, Garten und Swimmingpool, was für unseren Kleinsten optimal war.
    Zum Strand brauchte man allerdings immer das Auto.

Kommentare sind geschlossen.