Rotkohlsalat

Ich wage es gar nicht laut zu sagen: Das ist der erste Rotkohl meines Lebens, den ich gekauft habe! Nicht, dass ich die bisherigen Exemplare immer geschenkt bekam – Herr K. mag Rot- und Weißkohl nicht, insbesondere nicht die Küchendüfte, die anschließend durchs Haus ziehen.
Vor 30 Jahren habe ich mal bei einer Nachbarin einen Rotkohlsalat gegessen, der mir wunderbar geschmeckt hat – und jetzt auf der Suche nach einem Rezept, habe ich doch das Buch „die große essen & trinken Kochschule“ zufällig an der Stelle aufgeschlagen, wo ein Rotkohlsalat abgebildet war. Wenn das kein Wink war…
Auf der rechten Seite gab es noch ein „Rotkohl-Borschtsch“.
Großzügig wie ich bin, ließ ich Herrn K. wählen – er entschied sich für den Salat – erstaunlich für mich, da doch in der Suppe 300 g Rinderfilet versteckt waren….

Dies ist mein Beitrag zum Event
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Sepien-mediterran

Der Sommer ist wohl vorbei, es regnet Bindfäden bei 10 Grad. Mit einem mediterranen Essen holen wir den Sommer zurück. Nicht weit von uns hat ein neuer Fischhändler in einem Markt eröffnet. Endlich bekommen wir wirklich frischen Fisch, ohne weitere Strecken fahren zu müssen. Nachdem wir im Urlaub an der Atlantikküste kleine Kopffüßler zubereitet haben, lachte mich ein etwas größeres Teil an: 375 Gramm schwer. Das könnte eine Portion für 2 Personen sein und Herr K. darf mal wieder in die Küche und kochen. Genügend Zutaten waren im Haus, der Thymian aus dem Garten duftet noch herrlich. Basilikum ist inzwischen abgestorben, die Kräutertöpfchen aus dem Supermarkt tuen es zur Not auch. Schweren Herzens war ich auch mit dem Knoblauch am Essen einverstanden.

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Ofenfisch an Kartoffelpüree mit Oliven

Fisch sollte es zum Mittagessen geben. Das Steinbeißerfilet hatte mir in der Fischtheke gefallen, ein Wildlachsfilet war noch im Kühlschrank und wartete auf Verarbeitung.
An der Kasse herrschte mal wieder Hochbetrieb und so griff ich nach der Dezemberausgabe von „essen & trinken für jeden Tag“ um mir die Wartezeit zu verkürzen.
Darin entdeckte ich ein Rezept für Ofenfisch, der mit Salzkartoffeln und Endivien mit Avocado zu ergänzen war. Da ich die weiteren Zutaten zu Hause hatte, wanderte das Heft in meinen Einkaufswagen.
Der Fisch war im Ofen, die Salzkartoffeln auf dem Herd, da erinnerte mich Herr K., dass morgen Abgabeschluss für den Kochevent Oliven und Olivenöl sei.
Olivenöl wird bei uns täglich zum Kochen verwendet. Verschiedene Sorten, je nachdem was zubereitet wird.
Derzeit habe ich andalusisches, das mir unsere Tochter aus ihrer Studentenzeit in Cordoba mitgebracht hat und italienisches, das mit Limonenextrakt versetzt ist. Dieses mag ich besonders an Blattsalaten.
Meine Salzkartoffeln wurden schnell zu Kartoffelbrei, der dieses Mal statt mit Butter mit Olivenöl und schwarzen Oliven zubereitet wurde. Auch das hat zum Ofenfisch gepasst und ist mein Beitrag zum Event.
Blog-Event LI - Rund um den Olivenbaum - Oliven & Olivenöl (Einsendeschluss 15. November 2009)

Der Kartoffelbrei sieht nicht gerade schön aus, hat aber wunderbar geschmeckt! Weiterlesen „Ofenfisch an Kartoffelpüree mit Oliven“

Zanderfilet – Gaggenau Testabend I

Die Küchenplanung wirft ihre Schatten voraus…
Gerne haben wir eine Einladung zum Testen im Küchenstudio angenommen. In meiner neuen Küche möchte ich einen Dampfbackofen einbauen. Dieser Abend war eine gute Gelegenheit, selbst praktische Erfahrungen zu sammeln. Dieses Wundergerät kann Combi-Dämpfen, Dampfbacken, Entsaften, Niedertemperatur-Dämpfen, Niedertemperatur-Garen, Regenerieren, Auftauen, Gären, Beschwaden.

Folgende Speisen sollten zubereitet werden:
Auf dem Backstein im normalen Backofen: Flammkuchen, Crostada, Brot…
Ich habe den 90er Backofen mit Backstein, den behalte ich selbstverständlich in meiner neuen Küche. Die Flammkuchen waren sehr knusprig, das Brot mit einem Griebenschmalz-Lachs-Schnittlauch-Aufstrich war auch gut.
Für mich nichts Neues.
Neu für mich: Fischzubereitung auf dem Teppan Yaki-Kochfeld und anschließend fertigaren im Dampfbackofen mit Festwasseranschluss. Gleichzeitige Zubereitung im Dampfbackofen: Graupenrisotto.

Das Ergebnis: Zanderfilet im Steinpilzstaub auf Petersilien-Graupenrisotto
(fotografiert mit dem cell-phone, Handy, Portable – Herr K. hatte die Kamera vergessen)

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Lammkeule-Gigot

Ein Abendessen mit Freunden – ein Menü muss her!
Amuse bouche: Krabbenmayonaise in Mini-Croustades. Mit dem Cremant von Ladubay eine gute Kombination.
Zur Vorspeise eine Suppe: Noch Quitten übrig? Ich erinnerte mich an die Quittensuppe von Petra. Im Kühlschrank lagen noch zwei Birnenquitten, die Qualität war sehr gut- keine braunen Stellen. Herr K. steuerte eine Habanero-Chilli aus dem Garten bei, die Schärfe passt sehr gut zur Süße des Rezepts.Die Suppe fand großen Anklang bei den Gästen, danke Petra.
Hauptgericht: Lammkeule bei 80 ° im Backofen auf einem Gemüsebett: Hervorragend, saftig, noch etwas rosé (nicht jeder mag Lamm rosé), wie sie sein soll! Als Beilage Kartoffelgratin und karamellisierter Rosenkohl. Weiterlesen „Lammkeule-Gigot“