Saumagen
Erstellt von ursula am Dienstag 24. November 2009
Ein Männnermagazin kürte den Saumagen zum schlimmsten Gericht aus deutschen Landen (fett.. etc.) und Kronzeuge war der Mainzer Sternekoch Frank Buchholz. Ich muss da deutlich widersprechen.
Zugegeben, der Pfälzer Saumagen ist kein Sternegericht, er gehört eher zur deftigen Sorte. Die Kalorien halten sich dabei aber in Grenzen. Zu Helmut Kohls Zeiten “mussten” alle Staatsoberhäupter den Saumagen genießen.
An einem kalten Herbsttag, nach getaner Gartenarbeit mundet eine Scheibe sehr wohl. Als Beilage genügt ein Stück Brot (die Kartoffeln sind schon drin) und zur rechten Zeit kann man ihn noch mit “Keschte” verfeinern.
Saumagen, mehliert und in der Pfanne gebacken. Als Beilage gibt es rotes Sauerkraut, kein Rotkraut!
Nach dem Kochen in Scheiben geschnitten. Hier wurden die Kartoffeln durch Kastanien ersetzt.
Hierzu ein Link zu dem besagten Artikel bei Mens Health. Man beachte den 3. Kommentar, dem ist nichts hinzuzufügen!
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Dienstag 24. November 2009 um 6:32
Wow, selbstgemachter Saumagen. Mit Kastanien habe ich ihn noch nicht probiert, aber ich mag ihn wirklich sehr gerne. Wer den Saumagen zum schlimmsten Gericht gekürt hat, hat ihn sicherlich gar nicht erst probiert, sondern ist nur vom Namen ausgegangen
Dienstag 24. November 2009 um 6:37
mit dieser delikaten Füllung kann das durchaus als “Sternegericht” durchgehen.
Dienstag 24. November 2009 um 7:19
da muss ich gleich an H. KOhl denken….
Habe ich bislang meines Wissens noch nicht probiert, wird sicher nachgeholt!
Mittwoch 25. November 2009 um 12:48
Beim Foodbloggertreffen dieses Jahr durfte ich auch mal Saumagen kosten – erstmalig. War eigentlich ganz gut.
Den Artikel im Männermagazin hatte ich auch gelesen – musste eben nochmal drüber schmunzeln.
Mittwoch 25. November 2009 um 15:22
boah! ich könnte sterben, für solch deftige gerichte. und dann auch noch selbst gemachT
Freitag 11. Dezember 2009 um 19:55
Macht Appetit, Saumagen schockt mich überhaupt nicht, im Gegenteil. Müsste es mal versuchen, schauen, ob ich einen sauberen Saumagen kriegen kann. Interessant ist Euer Ausdruck Cheschte, nehme an für Kastanien, wir sagen Cheschtene, aber nur für die getrockneten harten. Wir Schweizer glauben, nur wir seien so vom Dialekt erfüllt, dass wir ihn immer noch reden und pflegen. Deswegen sind wir vermutlich so dialektisch
Sonntag 13. Dezember 2009 um 13:24
Interessant auch, dass zur Weißwurscht das Hefeweizen als Bestandteil der Mahlzeit gerechnet wird… Aber warum nur eins?