Kalbsnuss mit Parmesankruste

Ein Festessen für die Feiertage – hier der Geburtstag von Gerd.

Ein schärferes Messer wäre nötig gewesen, das Fleisch war sehr zart!
Zum Rezept

Kalbsnuss mit Parmesankruste

Zutaten

3 Essl.Olivenoel
2 Essl.Butter
2 kg Kalbsnuss
1 grosse Zwiebel, geschaelt und fein gehackt
1 Knoblauchzehe; fein gehackt
2 Teel.frische Rosmarinblaetter, gehackt
1 Essl.frische Salbeiblaetter, gehackt
Salz  Schwarzer Pfeffer
200ml Trockener Weisswein
150ml Marsala
Butter fuer die Form
120 Grammfrisch geriebener Parmesan
3 Essl.frische Brotbroesel; leicht geroestet

1. Den Backofen auf 150 Grad C vorheizen. Olivenoel und Butter in einem Topf bei mittlerer Temperatur erhitzen und das gesalzene und gepfefferte Fleisch rundherum anbraten. Aus dem Topf nehmen und beiseite stellen.2. Zwiebel, Knoblauch und die Kraueter hineingeben und anbraten. Sobald die Zwiebel anfaengt zu braeunen, das Fleisch wieder in den Topf legen. Wein und Marsala zugiessen, alles zum Kochen bringen, dann den Topf zugedeckt fuer gut 2 Stunden in den Backofen stellen.

3. Den Topf herausnehmen und den Backofen auf 225 Grad C vorheizen, Grill einschalten. Eine ofenfeste flache Form buttern. Kaese und geroestete Broesel in einer Schuessel mischen. Das Fleisch mit der Kaesemischung panieren, in die Form legen und etwa 10 Minuten im Ofen uebergrillen, bis die Kruste goldbraun ist. Vorsicht, die Kruste kann verbrennen.

4. Waehrenddessen den Bratensaft in einem kleinen Topf erhitzen und mit Pfeffer und Salz abschmecken. Das Fleisch duenn aufschneiden und auf einer vorgewaermten Platte anrichten, die Sauce dazu servieren.

Quelle: David Ruggerio, Italienisch kochen, modifiziert von P. Holzapfel
Datum: 30.03.2011
Erfasser: ursula


Nach 2 Stunden im Bräter

Mischung Parmesan, Chapelure dorée (Semmelbrösel gebräunt)

Nach dem Übergrillen

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2 Gedanken zu „Kalbsnuss mit Parmesankruste

  1. Generell gilt, man kriegt auch einen Ravioli-Dosendeckel scharf. Dein Problem war in dem Fall nicht ein schärferes Messer sondern die Tatsache, dass deine Messer nicht lange genug scharf bleiben.

    Trotzdem hast du Recht, dass ein schärferer SChnitt von Nöten gewesen wäre. Wenn ich mir das Bild von dem Braten auf dem Teller so angucke, dann fällt mir sofort auf, dass die Fasern eher zerrissen wurden, als geschnitten.

    Hast zwei Optionen entweder dein aktuelles Messer häufiger nachschärfen. Etwas ‚weichere’/schlechtere Messer sollte man nach der Benutzung noch einmal nachschleifen. 15 Striche jeder Seite über den Schleifstein reichen da schon aus.

    Alternative zwei natürlich härtere Messer mit einem V-Schliff kaufen. Empfehlung meinerseits: 58° Rockwell aufwärts. Je höher dieser Wert, desto dünner und damit schärfer kann auch die Klinge sein. Auch bleiben die Messer dann länger scharf.

    Hoffe ich hab jetzt hier nicht den Klugscheißer raushängen lassen. Lese deinen Blog in unregelmäßigen Abständen, aber heute musste ich auch einmal einen Kommentar hinterlassen 🙂

    Gruß Tim

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