Joghurt-Passionsfrucht-Mousse

Zur Weihnachtsfeier mit meinen Sportkolleginnen war es meine Aufgabe, das Dessert beizusteuern. Passionsfrüchte gibt es derzeit im Handel, Passionsfruchtpüree von Ponthier (Metro) ist wunderbar, also stand diesem leckeren Dessert nichts im Wege. Mein Rezept ergab 26 dieser Glasschälchen, gut vorzumachen, Gästetauglich!

Für die Joghurt-Mousse

1000 g Naturjoghurt
12 EL Puderzucker
350 ml Passionsfruchtpüree
12 Blatt Gelatine, kalt eingeweicht
650 ml Sahne, geschlagen

Joghurt mit gesiebtem Puderzucker glatt rühren.  
Gelatine leicht ausdrücken, erwärmen bis sie geschmolzen ist. Wenig Joghurtmasse in die Gelatine geben (Temperaturausgleich) und diese Mischung mit der Joghurtmasse verrühren.
Kaltstellen, bis die Gelatine leicht anzieht. Dann die geschlagene Sahne teilweise unterrühren, später unterheben.
Die Joghurt-Mousse zügig in die Portionsförmchen füllen und kühl stellen.

Gelee-Überzug
3 Passionsfrüchte
60 g Zucker
300 ml Passionsfruchtpüree
4 Blatt Gelatine, kalt eingeweicht
Die Passionsfrüchte halbieren, mit einem Löffel Saft und Kerne auslösen und mit dem Püree und dem Zucker vermischen, kurz mit dem Pürierstab mixen ohne die Kerne zu zerkleinern. Mit der aufgelösten Gelatine vermischen und jeweils 3 EL flüssiges Gelee auf den Portionsförmchen verteilen. Das Dessert gut durchkühlen lassen.


Rezept verändert aus : Das große Buch der Desserts, Teubner Verlag

Als Gebäck habe ich Eiserkuchen( Eiserwaffeln) gebacken.
Das Rezept gibt es hier: http://kochfun.de/2010/04/29/eiserwaffeln



Garten im September

Ein außergewöhnliches Jahr: 2018 trocken und heiß. Im Juli hatten wir in der Rheinebene/Pfalz eine Hitzeperiode mit knapp 40° im Schatten. Der Garten hat es durch regelmäsiges Gießen doch einigermaßen überstanden.

Ein zartes Pflänzchen: Austernkraut. Heimisch ist das Austernkraut an den Küsten des Nordatlantiks, die sukkulenten Blätter haben einen intensiven Geschmack nach Austern. Unsere Pflanze stammt aus dem Wipptal. Bei Peter Girtler haben wir eine „falsche Auster“ (vegetarisch) gegessen.  Weiterlesen „Garten im September“

Polvorones de almendras

Im Kreuzworträtsel wurde nach einem typisch spanischen Weihnachtsgebäck gefragt. Die Lösung: Polvorones.

„Leo“ fügt hinzu: Typisches Gebäck aus Mehl, Zucker und Schmalz. Bei Wikipedia: Ein Polvorón (Cebuano: polboron; Tagalog: pulburon) ist eine Art von schwerem, weichem und sehr krümeligem Schmalzgebäck, das in Spanien sowie in Hispano-Lateinamerika und auf den Philippinen verbreitet ist.

Die Zubereitung habe ich mir dann in einem YouTube-Video angeschaut, verstanden habe ich von der spanischen Konversation wenig aber die Zubereitung war einfach.
Bisher habe ich nie mit geröstetem Mehl gebacken, meine Neugier war geweckt.

Nach einem ersten Versuch des Röstens  im Thermomix (nur 100Grad) habe ich das Mehl dann doch in einem Topf bei höherer Temperatur geröstet. Die Mischung aller Zutaten hat der Thermomix dann doch geschafft.
Der Teig war sehr krümelig, ich habe deshalb noch Zitronensaft dazugegeben. Ausrollen auf 5mm (im Original eher 1cm) und 14 Minuten backen. Fertig war ein zitroniges Weihnachtsgebäck.

zum Rezept.. Weiterlesen „Polvorones de almendras“

Spitzkohlsalat


Herr K. mag keinen Spitzkohl. Da braucht es schon Gäste, damit ich  Spitzkohl servieren kann.  Mich hat auch das Kneten des Gemüses interessiert. Unser französischer Freund hat den Kohl in feine Streifen geschnitten, ich habe ihn anschließend mit Handschuhen geknetet. Der Spitzkohl hatte 800 g – auch da ist noch Salat übrig geblieben. Dieser Salat wird wahrscheinlich eine singuläre Erscheinung in unserem Haushalt sein – schade! Weiterlesen „Spitzkohlsalat“