Wiechels 80. Geburtstag – Pfingstsonntag 2012

Meist kommen viele Ereignisse zusammen.
Bei uns die Umbaumaßnahme der Küche, die mich in meiner Aktivität schon sehr lange lahmlegt – bei einer Freundin der 80. Geburtstag ihrer Mutter, bei dem zuerst ein Sektempfang für ca 50 + Gäste geplant war, der aber dann zu einem Tag der offenen Tür von 11 – 18 Uhr verändert wurde.
Ich war für Fingerfood zuständig.

Unvollständiger Aufbau des Buffets

Die Planung war in 5 Stunden fertig, der Einkauf an einem Vormittag erledigt, für die Durchführung benötigte ich den Freitag nachmittag, den ganzen Samstag (hier mit einer Helferin) und am Sonntag vormittag waren nochmals 4 Kräfte 3 Stunden tätig um 11 unterschiedliche Köstlichkeiten her- bzw. fertigzustellen.

Im Einzelnen gab es:
Mini Quiche Lorraine (55 Stück)
Tomaten- Mozzarella- Spieße (50)
Gurkenscheiben mit Forellencreme (8O)
Cups mit Möhrenaufstrich (60)
Schinkenhörnchen (60)
Frischkäsebällchen auf Pumpernickel
No-Knead-Bread mit französischedn Pasteten (100)
No-Knead-Bread mit Fetacreme und Oliven (50)
Grissini-Stangen mit rohem Schinken (30)
Krabbencocktail auf Löffeln (44)
Petit fours mit Erdbeeren (50)

Für ganz Hungrige hatte der Herr des Hauses auch noch ein kleines warmes Gericht parat ebenso wie selbst gebeizten Lachs und am Nachmittag gab es noch Kaffee und Kuchen.

Dank des guten Wetters konnte man auch auf der Terasse sitzen und die weit über 50 Gäste haben sich sichtlich wohlgefühlt.
Da ich dem Angebot von 3 Gästen für sie auch so ein Fest auszurichten nicht nachkommen kann, werde ich zumindest von dem ein oder anderen Teil ein Bild mit Rezept veröffentlichen.

Michelstadt

Auf dem Rückweg von unserem Kurzurlaub im Fichtelgebirge haben wir noch einen Zwischenstopp in Michelstadt, einer pittoresken Altstadt mit vielen Fachwerkhäusern, eingelegt. Zwar war ich letztes Jahr mit meiner Schwester nach einer Schnäppchentour schon mal dort zum Kaffeetrinken, allerdings im falschen Café, wie sich mittlerweise herausstellte.
In der Zwischenzeit habe ich über den Weltkonditormeister Bernd Siefert einiges erfahren, im Internet recherchiert, und so wollte ich unbedingt sein Eis kennenlernen. Für einen Kuchen, geschweige denn eine Torte war es viel zu heiß.
Abkühlung war angesagt, die Eiswaffel interessierte mich auch – so schleckte ich drei Kugeln Eis in der Zimtwaffel: Sauerkirschsorbet, Kiwi und Vanilleeis. Herr K. hatte Vanille, Kiwi und Erdbeereis.
Sauerkirschsorbet war das Eis der Woche, für mich eine neue Geschmacksrichtung, es war überaus lecker! Das Kiwieis und das Erdbeereis schmeckte sehr fruchtig, wie selbstgemacht, mit reifen guten Früchten, ich war begeistert !!
Selten habe ich so ein gutes Fruchteis auswärts gegessen.

Das Eis von Herrn K., der beim Bestellen schon ans Fotografieren gedacht hat – die rote Kugel zuletzt! „Michelstadt“ weiterlesen

Combidämpfer

Kaum zurück aus dem Urlaub- ein Anruf: Ihr Gerät wird morgen ab 8 Uhr ausgeliefert, und tatsächlich ist um 8:20 der Combidämpfer da. Herr K. hat diesen sofort eingebaut. Das defekte Mikrowellengerät musste raus, es hatte ja auch schon 20 Jahre auf dem Buckel.
„Sollen wir den Combidämpfer bei unseren Gästen heute Abend schon einsetzen?“ war meine Frage. „Natürlich“ war der Kommentar von Herrn K.
Er hat das Gerät schon ohne Bedienungsanleitung (typisch Physiker) durchgetestet. Die Ergebnisse haben mich und unsere Gäste begeistert.
Die Speisenfolge: „Combidämpfer“ weiterlesen

zurück vom Markt

Eine besondere Einladung – Besuch beim Großhändler für Kartoffeln und Exoten.
Der Wecker klingelt um fünf, zu früh dürfen wir nicht kommen.
Aber 6:30 ist genehm, die Verkäufe sind dann größtenteils erledigt.
Zuerst zu den Exoten: Mango
Vorrätig waren diverse Sorten, darunter auch thailändische Mangos. Diese sind sehr süß mit wenig Fruchtsäure. Nach der Verkostung verschiedener Früchte (Palmer, Haden, Keitt) habe ich mich für die Mango „Keitt“ entschieden: Aromatisch, mit etwas Säure, gerade die richtige Mischung. Die beste Sorte „Alphonso“ aus Indien ist leider bei uns nicht zu haben. Wenn man Mangos in den Supermärkten kauft, wird nur das Herkunftsland genannt, die Sorte bleibt unbekannt.

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