Rotbarbe mit Paprikacoulis

Simplify your life – die Kühltruhe muss geleert werden. Entdeckt habe ich 4 Rotbarbenfilets. Fisch ist sowieso meine präferierte Eiweißquelle. Bei der Zubereitung habe ich mich von Lea Linster inspirieren lassen: Eine köstliche Sauce ist ein Paprikacoulis.
Paprikacoulis: Die Zubereitung nach Lea Linster etwas abgewandelt:
Zwei Paprikaschoten waschen, schälen und kleinschneiden. Ich hatte nur noch eine Tomate. Also waschen und Stiel herausschneiden, kleinschneiden und zu den Paprikastückchen geben. Ursprünglich sollten 3 Tomaten hinzugefügt werden, also habe ich noch sizilianisches Tomatenpüree hinzugefügt. Das schmeckt zur Zeit sowieso besser als die Holland-Tomaten.
Eine Schalotte fein schneiden und in einer Kasserolle in Olivenöl goldgelb anschwitzen.
Paprika, Tomaten, ein Lorbeerblatt hinein und köcheln lassen.

Sardellenbutter
Zwei bis drei Sardellenfilets (gesalzen) aus dem Glas nehmen, klein hacken mit 15 Gramm Butter mit der Gabel in einem Töpfchen fein mischen.

Die Paprikasoße köchelt eine Viertelstunde und bekommt eine Konsistenz wie ein leichtes Fruchtpüree. Lorbeerblatt herausnehmen und mit dem Zauberstab 50 Milliliter Olivenöl untermixen. Mit der Sardellenbutter abschmecken. (Weggelassen habe ich Knoblauch und Piment)

Die Rotbarben werden abgetrocknet, leicht gesalzen und in einer beschichteten Pfanne sanft gebraten: Auf der Hautseite 2 Minuten. Dabei etwas andrücken. Danach wenden und nochmals 1 Minute braten.
Angerichtet habe ich die Rotbarben auf gebratenen Rosenkohlblättern. Als Sättigungsbeilage empfehlen sich Rosmarinkartoffeln. (Die festkochende Sorte Belana hat mich dabei geschmacklich nicht überzeugt!)

Hautseite auf den Pfannenboden drücken
Zuerst die vorgekochten Kartoffeln anbraten und den Rosmarin nur auf der Kartoffelseite hinzufügen.
Die Rosenkohlblättter sind anschließend schnell gar
Rotbarbe auf dem vorgewärmten Teller anrichten

Skrei auf Bohnenpüree mit Miesmuschel-Paprika-Sauce

Da ich ein schönes Skrei Rückenfilet gekauft hatte, kam mir die Zeitschrift Essen und Trinken 2/2017 gerade recht mit einem Rezept, das mich reizte.
Die getrockneten Bohnen musste ich allerdings durch eine Dose Bohnen ersetzen, denn 12 Stunden Einweichzeit wollte ich nicht abwarten. Das Essen sollte schließlich am Samstagabend auf den Tisch. Weiterlesen „Skrei auf Bohnenpüree mit Miesmuschel-Paprika-Sauce“

Lachs auf Lauchstroh im Bratschlauch

Gesehen bei Lamiacucina und nachgekocht Saumon en papillote au citron vert
Beim Kochvorgang habe ich mich fast an die Vorgabe gehalten : Backofen auf 90° und 25 Minuten (statt 30 Minuten).
Für unseren Backofen ist die Temperatur zu hoch. Der Lachs war zu durch. Trotz Einlegen in Salzlake ist etwas Eiweiss ausgetreten. Die Sauce war sehr lecker, obwohl ich nur normale Crème fraiche hatte.
Nächster Versuch bei 80° C, Crème double ist schon gekauft- nur der gute Lachs aus der Metro, die schönen Rückenfilets waren nicht vorrätig….

Ein großer Vorteil der Garmethode in der Folie : Es einstehen keine Bratgerüche