Erstellt von ursula am 12. August 2010
Wenn schon Tafelspitz, dann Kalbstafelspitz ( Huberfleisch, Südtirol). Ich erinnere mich gerne an den Tafelspitz, rosa gegart von Johanna Maier aus Filzmoos. Gespannt war ich dann auf das Ergebnis aus dem Dampfgarer: Ansetzen nur mit Suppengemüse ohne Flüssigkeit, 120 Minuten bei 90° und 100% Feuchte. Gemüse kleinschnippeln, mit dem Fleisch in einen ungelochten Gastronormbehälter geben, programmieren, einschalten, fertig!
Das Ergebnis kann sich durchaus sehen lassen, es schmeckt auch sehr gut.
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Erstellt von ursula am 3. August 2010
Fleeschknepp nennt der Pfälzer die in Brühe gegarten Fleischklöße. Sie werden aus drei Fleischsorten hergestellt: Kalbfleisch, Rindfleisch und Schweinefleisch. Typisch für die regionale Küche schwimmen die Klöße auf dem Teller in Meerrettichsoße. So war es auf dem Zwewwelfescht in Zeiskam.
Diese Fleeschknepp waren für mich der Anlass, das Gericht mal wieder zuzubereiten.. Ich habe das Buch “Kulinarische Streifzüge durch die Pfalz” als Grundlage benutzt.
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Erstellt von ursula am 5. Juli 2010
Corazon de cuadril – heart of the rump aus Argentinien, gekauft vor dem Fussballspiel!
Nach den vegetarischen Gerichten einmal wieder ein hervorragendes Stück Fleisch. Die Öko-(CO2)Bilanz ist auch ok, denn die Rinder stehen das ganze Jahr auf der Weide. Der Transport über den Ozean wird mit einem Kühlschiff durchgeführt, Lagertemperatur bei -0,5°. Das Fleisch ist dann bei Ankunft im Hamburger Hafen gut “abgehangen”.
Herr K. und unser Sohn waren mit meinem Fleischeinkauf nicht einverstanden, sie hätten lieber Roastbeef gehabt, meine Tochter meinte sogar “die Mama hätte keine Ahnung von Fleisch” aber ich wollte endlich einmal ein anderes Stück Rind auf dem Grill sehen!
Und siehe da, auch der Rest der Familie fand es butterzart, heute gab es dann davon noch einmal ein Steak mit gegrilltem Gemüse, für unsere Tochter die Henkersmahlzeit im Sommer. Sie fliegt heute abend für 2 1/2 Monate zum Praktikum nach Buenos Aires. Dort kann sie dann ja einen Fleischqualitätsvergleich anstellen!
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Erstellt von ursula am 10. Juni 2010
Chicken oder Beef? Heute muss es Beef sein. Beim letzten Einkauf entdeckte ich nebeneinander französische und amerikanische Steaks. Ob die sich wohl vertragen? Ich wollte einen Vergleich starten.
Gartenküche war angesagt. Herr K. kocht und die Küche bleibt sauber.
Die Kandidaten, 2 Stunden bei Zimmertemperatur ausgepackt, wie C. Poletto es wünscht. Weiterlesen »
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Erstellt von ursula am 14. April 2010
Sonntag Nachmittag – es regnet. Herr K. regeneriert bei Schubecks Kochschule in Bayern 3.
Im Kuehlschrank wartete eine Kalbshinterhaxe auf Verarbeitung – allerdings ausgebeint. Ohne Knochen ist mir das lieber, da ich Fleisch mit Knochen sowieso nicht so schätze.
Ist der Geschmack wirklich besser, wenn der Knochen mitgegart ist?
Nach der Sendung machte sich Herr K. ans Werk – 4 Stunden Schmorfleisch, nichts für mich.
Das Ergebnis:
Butterzart war meine erste Reaktion
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Erstellt von ursula am 7. April 2010
Eine klassische italienische Vorspeise: Kalbfleisch kombiniert mit Thunfischsosse.
Beim Ostereinkauf lachte mich eine Semmerrolle an, einfach deshalb, weil sie so schön gleichmäßig aussah. Das Kalbfleisch habe ich in leicht simmernder Kalbsbrühe 1,5 Stunden pochiert und einen Tag ruhen lassen, so läßt es sich besser aufschneiden. Mit der Aufschnittmaschine bekommt man 1 – 2 mm dünne Scheiben.
Die Thunfischsoße kann in verschiedenen Variationen hergestellt werden. Ich habe viel Petersilie benutzt ( was ist ein halber Bund?), daher die grüne Farbe.
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Erstellt von ursula am 19. März 2010
mulligatawny soup – noch nicht nachgekocht, aber das Rezept habe ich schon lange in meiner Sammlung. In Indien habe ich mir die Suppe bestellt. Das war dann keine Vorspeise, alle Gerichte kommen im Restaurant gleichzeitig – und jeder am Tisch bekommt von Allem.
Aber hier zur Suppe, die – außergewöhnlich! – heiß serviert wurde und uns in dem auf 16 Grad heruntergekühlten Restaurant richtig gut tat!
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Erstellt von ursula am 10. Februar 2010
Die Schonzeit für Rotwild hat in Rheinland-Pfalz am 16. Januar begonnen. Die Jagdsaison beginnt erst wieder im Mai: dann dürfen junge Maiböcke geschossen werden.
Zur Zeit gibt es das Reh nur noch aus der Tiefkühltruhe. Die muss bei uns mal wieder geleert werden. Ein Rehrücken mit Knochen befand sich darin. Das Zubereiten ist eine Arbeit für Herrn K.
Erste Frage: Den Rehrücken mit Knochen braten oder auslösen und getrennt zubereiten?
Mit Knochen zubereitet soll er angeblich besser schmecken. Die Zerlegung nach dem Braten am Tisch gefällt mir nicht (Herr K. ist kein Restaurantfachmann!), weswegen er sich für die sofortige Zerlegung entscheidet.
Mit den Knochen bereitet er mit Wurzelgemüse einen Wildfond zu.
Die beiden Rückenstücke werden 24 Stunden mariniert, dann angebraten und bei 80 Grad im Backofen bis zur Kerntemperatur von 60 Grad fertiggegart.
Serviert mit der Wildsauce aus dem Fond, einigen Brombeeren aus der Tiefkühltruhe kombiniert mit Brombeermarmelade ein köstliches Hauptgericht, wie unsere Schwiegertochter findet.

Die Sauce ist für mich nicht optimal, das Fleisch etwas zu durch, zum Glück aber noch zart.
Die 60 Grad wurden aus Versehen überschritten, der große Backofen (90cm) war für die kleinen Rückenstücke zu leistungsfähig. Man soll halt nicht mit Kanonen auf Spatzen schießen!
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Erstellt von ursula am 28. Januar 2010
Winter ist hohe Zeit für Wild, Orangen gibt es auch in hervorragender Qualität. Daher kam mir ein Rezept Hirschrücken in Orangen-Rotwein-Fond gerade zur rechten Zeit. Rotwein gibt es in unserem Weinkeller zur Genüge. Dieses Mal musste ein Aloxe-Corton 1990 dran glauben. Eine gute Sosse gelingt nur mit einem guten Wein. Der gleiche Wein mundete auch beim Essen. Den Braten kann man sehr gut vorbereiten, während des Essens hat man dann auch Zeit für die Gäste.
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Erstellt von ursula am 6. Januar 2010
Ein Fest bei Dieter – in Spanien? Auf jeden Fall hat Dieter das Rezept und die Zubereitung für die Paella aus Spanien importiert. Zu dieser Jahreszeit ein wunderbares Essen, leicht zuzubereiten für viele Personen. Es lässt von wärmeren Jahreszeiten träumen.
Das Rezept schlummert auf dem PC in einer EXCEL-Tabelle. Je nach Durchmesser der Pfanne kann es angepasst werden. Weiterlesen »
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