Erstellt von ursula am 10. Februar 2010
Die Schonzeit für Rotwild hat in Rheinland-Pfalz am 16. Januar begonnen. Die Jagdsaison beginnt erst wieder im Mai: dann dürfen junge Maiböcke geschossen werden.
Zur Zeit gibt es das Reh nur noch aus der Tiefkühltruhe. Die muss bei uns mal wieder geleert werden. Ein Rehrücken mit Knochen befand sich darin. Das Zubereiten ist eine Arbeit für Herrn K.
Erste Frage: Den Rehrücken mit Knochen braten oder auslösen und getrennt zubereiten?
Mit Knochen zubereitet soll er angeblich besser schmecken. Die Zerlegung nach dem Braten am Tisch gefällt mir nicht (Herr K. ist kein Restaurantfachmann!), weswegen er sich für die sofortige Zerlegung entscheidet.
Mit den Knochen bereitet er mit Wurzelgemüse einen Wildfond zu.
Die beiden Rückenstücke werden 24 Stunden mariniert, dann angebraten und bei 80 Grad im Backofen bis zur Kerntemperatur von 60 Grad fertiggegart.
Serviert mit der Wildsauce aus dem Fond, einigen Brombeeren aus der Tiefkühltruhe kombiniert mit Brombeermarmelade ein köstliches Hauptgericht, wie unsere Schwiegertochter findet.

Die Sauce ist für mich nicht optimal, das Fleisch etwas zu durch, zum Glück aber noch zart.
Die 60 Grad wurden aus Versehen überschritten, der große Backofen (90cm) war für die kleinen Rückenstücke zu leistungsfähig. Man soll halt nicht mit Kanonen auf Spatzen schießen!
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Erstellt von ursula am 28. Januar 2010
Winter ist hohe Zeit für Wild, Orangen gibt es auch in hervorragender Qualität. Daher kam mir ein Rezept Hirschrücken in Orangen-Rotwein-Fond gerade zur rechten Zeit. Rotwein gibt es in unserem Weinkeller zur Genüge. Dieses Mal musste ein Aloxe-Corton 1990 dran glauben. Eine gute Sosse gelingt nur mit einem guten Wein. Der gleiche Wein mundete auch beim Essen. Den Braten kann man sehr gut vorbereiten, während des Essens hat man dann auch Zeit für die Gäste.
Zum Rezept Weiterlesen »
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Erstellt von ursula am 6. Januar 2010
Ein Fest bei Dieter – in Spanien? Auf jeden Fall hat Dieter das Rezept und die Zubereitung für die Paella aus Spanien importiert. Zu dieser Jahreszeit ein wunderbares Essen, leicht zuzubereiten für viele Personen. Es lässt von wärmeren Jahreszeiten träumen.
Das Rezept schlummert auf dem PC in einer EXCEL-Tabelle. Je nach Durchmesser der Pfanne kann es angepasst werden. Weiterlesen »
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Erstellt von ursula am 31. Dezember 2009
Alles Gute im Neuen Jahr 2010 wünscht das Kochfun-Team allen Lesern des Blogs. Besondere Grüße gehen dieses Jahr nach Neu Delhi und Schwarzbach!
Das Motto für heute lautet: Gemeinsam kochen und feiern am letzten Tag des Jahres. Weiterlesen »
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Erstellt von ursula am 21. Dezember 2009
After Work – bevor Christmas Dinner, das Hauptgericht, eine einfach zuzubreitende Kalbsnuss, wenig Zutaten und sie schmort im Backofen ganz alleine. Die Äpfel habe ich dann allerdings erst kurz vor der dem Servieren mitgekocht. So konnte Herr K. das Fleisch schon am Vormittag fertigstellen, es wurde dann nur noch am Abend im Bräter erhitzt. Da die Schalotten schon sehr weich waren, habe ich Sie mit dem Zauberstab gemixt, die Soße musste nun nicht mehr gebunden werden.
Hier gehts zum Rezept der Kalbsnuss. Weiterlesen »
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Erstellt von ursula am 14. Dezember 2009
Es schneit (ein bisschen wenigstens). Winterzeit ist Bratenzeit – der Grill im Garten hat Pause.
Im Kühlschrank liegt noch eine kleine Hirschkeule – für zwei Personen. Es fällt schwer beim Einkauf kleinere Mengen auszuwählen. Reicht das Fleisch für einen Braten mit Soße? Überaschenderweise genügte dieses etwas kleinere Stück. Hirschfleisch ist sehr mager, die Kalorien kommen daher aus dem Speck und der Sahne für die Soße. Beide Zutaten haben wir dieses Mal weggelassen, der Braten mit Soße schmeckte dennoch hervorragend. Während der Schmorzeit ( 2 Stunden ) vergnügten wir uns im Nachbardorf auf dem Weihnachts-Waldbasar. Kochen wäre eigentlich an diesem Tag nicht nötig gewesen. Es gab immerhin Wildschweinbratwurst und Wildschweinsaumagen.
Aber zuhause wartete der Hirsch.
Hier gehts zum Rezept: Weiterlesen »
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Erstellt von ursula am 30. November 2009
Der Event der Hüttenhilfe im Oktober “Mein liebstes Mama-Rezept” hat mich auch zum Nachdenken angeregt. Was würde ich kochen, wenn ich zu diesem Zeitpunkt Zeit dazu gehabt hätte?
Ziemlich schnell fielen mir Käsespätzle ein, aber auch Sauerbraten mit Knödel. Die Knödel waren zwar bei meiner Mutter nicht selbst gemacht, durften nur aus gekochten Kartoffeln und mußten immer von der gleichen Firma sein, aber der Braten war immer selbst eingelegt und für mich so lecker, dass ich mir das als Kind auch zum Geburtstag im Juli! wünschte.
Den Sauerbraten habe ich bestimmt schon 5 Jahre nicht mehr gegessen und plötzlich überkam mich eine unbändige Lust ihn wieder einmal zu essen. Und er schmeckte mir so gut wie früher.
Meine Anmerkung:”den Braten müssen wir aber wieder öfter machen, kommentierte Herr K. so: “Wenn dir schmoren wieder gefällt, machen wir das nächste Mal Burgunderbraten, das gesäurte Fleisch mag ich nicht wirklich…
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Erstellt von ursula am 25. November 2009
Beim Parieren eines Kalbsrückens fallen Teile an, auf die sich der Hund freut, aber auch solche, aus denen man Hackfleisch oder Gulasch machen kann.
Kalbsgulasch fand ich zufällig in der Tiefkühltruhe (soviel zur Ordnung!).
Wichtig bei der Zubereitung ist nun, dass das Fleisch nicht in der Flüssigkeit ertränkt wird, sondern immer nur mit wenig Flüssigkeit schmort.
Das Fleisch soll ja nicht in Wein gekocht werden!
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Erstellt von ursula am 24. November 2009
Ein Männnermagazin kürte den Saumagen zum schlimmsten Gericht aus deutschen Landen (fett.. etc.) und Kronzeuge war der Mainzer Sternekoch Frank Buchholz. Ich muss da deutlich widersprechen.
Zugegeben, der Pfälzer Saumagen ist kein Sternegericht, er gehört eher zur deftigen Sorte. Die Kalorien halten sich dabei aber in Grenzen. Zu Helmut Kohls Zeiten “mussten” alle Staatsoberhäupter den Saumagen genießen.
An einem kalten Herbsttag, nach getaner Gartenarbeit mundet eine Scheibe sehr wohl. Als Beilage genügt ein Stück Brot (die Kartoffeln sind schon drin) und zur rechten Zeit kann man ihn noch mit “Keschte” verfeinern.
Saumagen, mehliert und in der Pfanne gebacken. Als Beilage gibt es rotes Sauerkraut, kein Rotkraut! Weiterlesen »
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Erstellt von ursula am 18. November 2009
Fortsetzung Kochkurs im Küchenstudio.
Das Hauptgericht war rosagebratene Entenbrust an Bratkartoffeln und Bohnen.
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