Rote Bete


Rote Bete feiern derzeit in vielen Zeitschriften ihr Comeback. Auch bei Lanz kocht! gab es am Freitag Rote Bete – Ali Güngermüs bereitete einen „Rosa Kalbstafelspitz mit Rote Bete, Rosenkohl und Meerrettich-Brotchips“ zu.
Da mir das Rezept für das Gemüse zusagte und ich einen Kalbsbraten für Sonntag vorgesehen hatte, gab es die Rote Bete nach seinem Rezept dazu.
Zugegeben, sein Foto ist viel schöner und das Gericht viel besser präsentiert (das Gemüse war deutlich dunkelrot und nicht bräunlich wie auf dem Foto), aber geschmeckt hat mir das Gemüse sehr gut. Da man es sehr gut vorbereiten kann, ist es auch gästetauglich, falls man die eventuellen Flecken auf dem Tischtuch nicht zu sehr fürchtet….
Rote Bete von Ali Güngermüs bei Lanz kocht

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Gebratener Skrei auf Schwarzwurzelgemüse

Schwarzwurzeln essen wir eigentlich sehr selten, das wird sich jetzt ändern! Bei unserem Kochkurs bin ich wieder auf den Geschmack gekommen und musste das zuhause gleich nachkochen. Zusammen mit Skrei (Winterkabeljau) und einer Currysauce ein sehr leckeres Essen. Die Currysauce passt auch gut zu Geflügel und Kalb – 1 Liter war auch bei 4 Personen nicht zu schaffen, deshalb wurde die Hälfte in den Winterschlaf versetzt. Hoffentlich denke ich noch rechtzeitig an diesen Vorrat….
Da ich den Fisch zuerst nicht auf der Hautseite plaziert hatte und Herr K. dies monierte, haben sich beim Umdrehen zwei Schwarzwurzelstückchen auf der Hautseite verteilt, der Fisch wollte aber noch warm gegessen werden….

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Chicoree sous vide

Gesehen bei claus von nur das gute zeugs und da Chicoree vorhanden war und das Vakumiergerät ebenfalls, stand einem Nachkochen nichts im Wege. Herr K. hatte offensichtlich vor mir Hunger – was mir recht war! – und so bereitete er das Gemüse nach meinen Zurufen in die Küche her. Eine Stunde später war das Essen fertig. Mein erster Blick auf den Chicoree: „bei Claus sah das aber anders aus, in meiner Erinnerung viel gelber!“ Herr K: „das Foto kann ich dir bearbeiten!“ Beim Essen: „Von wem stammt das Rezept?“ Ich : „abgewandelt nach Wolfarth“. Er: „unser in der Pfanne karamelisierte Chicoree schmeckt mir aber besser!“ Ich: „Vielleicht hast du nicht genug Butter in die Folie?“ Er : „Genug“ – was ich eigentlich auch nicht angezweifelt hatte, denn da hat er selten eine Hemmschwelle. Ich: „der Chicoree ist aber wunderbar zart!“ Er: „aber karamelisiert schmeckt er mir besser!“ Ich, immer noch verteidigend: „man kann ja durchaus auch mal etwas Neues ausprobieren.“ Er: „bei dem Ergebnis braucht man aber keine 45 Minuten Dampfgaren und Einschweißen. Was für eine Energieverschwendung!“
Nach dem Essen schaue ich mir nochmals das Rezept bei Claus an und stelle fest, dass der Chicoree anschließend noch in der Pfanne karamelisiert wurde!!!


So ganz vegetarisch war es dann doch nicht, es blieb vom Vortag noch ein Rest Kalbfleisch, das mit mit Sojasoße und Schalotten kurzgebraten wurde.

Blog-Event LXIII - Gute Vorsätze für das Neue Jahr (Einsendeschluss 15. Januar 2011)
Mein Vorsatz für dieses Jahr: Rezepte vor der Zubereitung immer erst zu Ende lesen!!!

Alle acht Hälften eingeschweißt. Der Chicoree gart im eigenen Saft.