Linsen-Tatar mit Spiegelei und Rote-Bete-Gurken-Relish

Beim Durchblättern eines Buches, das schon seit Dezember auf Aufmerksamkeit wartet, fiel mir dieses Rezept ins Auge. Da ich fast jede Zutat im Hause hatte und auch die Zustimmung von Herrn K. bekam, haben wir nach diesem Rezept heute gemeinsam gekocht. Herr K. war fürs Schnippeln zuständig, ich für den Rest.

Das Rezept ist für 4 Personen gedacht, wir haben es zu zweit gegessen (allerdings nur mit 2 Eiern) – Relish haben wir noch für eine ganze Mannschaft. Wir mochten es beide sehr gerne, die Linsen hatten noch schön Biss und auch das Relish war nicht weich. Nach dem Essen stellten wir fest, dass es als Vorspeise gedacht war – da wäre mir aber die Menge zu groß gewesen.

Geeignet als Beitrag für den Blog-Event Linsen.

Blog-Event XCVI - Linsen (Einsendeschluss 15. März 2014)
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Graupen-Champignon-Salat

Auf dem Schreibtisch lag tagelang mein altes Koch-Rezepte-Buch, aufgeschlagen bei einem Sammelrezept von Brigitte mit dem Titel "Graupen-Champignon-Salat". Im Keller schlummerte ein ungeöffnetes Päckchen Gersten-Graupen mit Haltbarkeit 8/11. Das hatte ich mal für ein anderes Rezept gekauft, das Rezept aber wieder irgendwie vergessen. Nun musste der Salat für einen Teil der Graupen herhalten. Fast vegetarisch, 50 g Schinken für zwei Personen kann man ja fast vergessen! Und das Gericht , das für 5 Personen bestimmt war, haben wir zu zweit fast aufgegessen. Aber sonst gab es ja nichts zu Mittag, von einer Orange und einem Espresso abgesehen...
 Kommentar von Herrn K: ohne Graupen wäre der Salat sehr gut! Undankbar!!!
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Crespelle mit Ricotta-Spinat-Füllung

Dünne Pfannkuchen ohne Fett gebacken. Herr K. ist da sehr skeptisch. Das Geheimnis: die Butter ist bereits in der Masse enthalten! Eine Zubereitung, bei der kein Öl spritzt, der Herd sauber bleibt – was will man mehr. Herr K. findet zwar meine normalen Pfannkuchen besser, aber diese Version werde ich bestimmt mal wieder machen. Crespelle hört sich ja auch viel besser an als Pfannkuchen….

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Chicoree sous vide

Gesehen bei claus von nur das gute zeugs und da Chicoree vorhanden war und das Vakumiergerät ebenfalls, stand einem Nachkochen nichts im Wege. Herr K. hatte offensichtlich vor mir Hunger – was mir recht war! – und so bereitete er das Gemüse nach meinen Zurufen in die Küche her. Eine Stunde später war das Essen fertig. Mein erster Blick auf den Chicoree: „bei Claus sah das aber anders aus, in meiner Erinnerung viel gelber!“ Herr K: „das Foto kann ich dir bearbeiten!“ Beim Essen: „Von wem stammt das Rezept?“ Ich : „abgewandelt nach Wolfarth“. Er: „unser in der Pfanne karamelisierte Chicoree schmeckt mir aber besser!“ Ich: „Vielleicht hast du nicht genug Butter in die Folie?“ Er : „Genug“ – was ich eigentlich auch nicht angezweifelt hatte, denn da hat er selten eine Hemmschwelle. Ich: „der Chicoree ist aber wunderbar zart!“ Er: „aber karamelisiert schmeckt er mir besser!“ Ich, immer noch verteidigend: „man kann ja durchaus auch mal etwas Neues ausprobieren.“ Er: „bei dem Ergebnis braucht man aber keine 45 Minuten Dampfgaren und Einschweißen. Was für eine Energieverschwendung!“
Nach dem Essen schaue ich mir nochmals das Rezept bei Claus an und stelle fest, dass der Chicoree anschließend noch in der Pfanne karamelisiert wurde!!!


So ganz vegetarisch war es dann doch nicht, es blieb vom Vortag noch ein Rest Kalbfleisch, das mit mit Sojasoße und Schalotten kurzgebraten wurde.

Blog-Event LXIII - Gute Vorsätze für das Neue Jahr (Einsendeschluss 15. Januar 2011)
Mein Vorsatz für dieses Jahr: Rezepte vor der Zubereitung immer erst zu Ende lesen!!!

Alle acht Hälften eingeschweißt. Der Chicoree gart im eigenen Saft.