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Mehr als nur Rezepte

Archiv für Februar, 2009

Heringsalat

Erstellt von ursula am 24. Februar 2009

Hering2

Wie gut, dass die Fastenzeit noch nicht angefangen hat, dann kann man ohne Probleme Heringsalat für morgen vorbereiten. Im Wissen, dass es heute Abend Sekt vom Wilhelmshof, Steak auf Stühlen (neu, von Thonet) und zum Abschluss die berühmte Anti-Stress-Praline gibt,

Einleitung

kann man ohne in Depressionen zu enden, das Aschermittwochsessen für die Kollegen zubereiten- man gönnt sich ja sonst nichts: schlichte Matjes, verfeinert als Salat, an oder auf Pellkartoffeln, so lässt es sich leben, zumindest an Aschermittwoch.
Der Donnerstag bringt mit Radamiston ein weiteres Highlight. Das ist nicht etwa mein neuer Italiener um die Ecke, sondern eine Oper von Händel, gespielt in Karlsruhe anläßlich der Händelfestspiele. Der Mensch lebt nicht vom Essen allein… obwohl Händel bekanntermaßen ein Gourmand (Vielfraß) war.

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Broccolicremesuppe mit Käseklößchen

Erstellt von ursula am 24. Februar 2009

“Zusammenspiel auf italienisch: Klößchen aus Ricotta, Parmesan und Pinienkernen begeistern in zarter Broccolicreme” so stand es in der Zeitschrift “essen und trinken” 12/08, die ich aufräumen wollte. So relativ ungelesen wollte ich die Zeitschrift nicht ins Regal stellen. Da alle Zutaten im Hause waren, stand der Zubereitung nichts mehr im Weg.
Wie mir das öfter passiert, lese ich die Überschrift, den Zusatz: vegetarisch, raffiniert (perfekt!!), die Zutaten und dann lege ich los. Ich sollte schon auch auf die Zubereitungszeit achten, denn hier stand 1 Stunde und so lange habe ich auch gearbeitet, das Spülen und Wegräumen nicht mit eingeschlossen.
Die Suppe war lecker, aber wie sagte Herr K.:”was gibt es denn zum Nachtisch?” – dafür hatte ich Blutorangensorbet vorgesehen – aber er fügte gleich hinzu “ich habe nicht nach dem Hauptgang gefragt”…..

BroccoliParmesanKloeschen0

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Quark-Soufflé mit exotischem Fruchtsalat

Erstellt von ursula am 23. Februar 2009

Kochkurs 3.2
Zu einem guten Essen gehört für mich zwingend ein Dessert. So auch am Faschings-Sonntag nach unseren Wiener Schnitzeln.
Da ich noch viele Gerichte aus unserem Kochkurs bei Klaus Neidhart nachkochen möchte – meine Schwester, die dabei war, lässt sich lieber einladen- setze ich die Reihe mit einem Dessert fort, das mein Schwager so besonders schätzte.
Ich werde es bestimmt noch öfter machen, obwohl die Mangos, die wir beim Kochkurs verarbeiteten, um Welten besser waren. Exotische Früchte holt Herr Neidhart aus der Schweiz ( ist ja vom Bodensee nicht weit entfernt), denn dort kann man sie genussreif in 1A Qualität kaufen und – man kann es kaum glauben- preiswerter als bei uns.

Q-Soufflee1

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Wiener Schnitzel

Erstellt von ursula am 22. Februar 2009

Wienerisch Gebackenes- aus der Kochschule von Plachutta.
Da ich gerade rein kulinarisch gesehen in Wien weile, gibt es heute echte Wiener Schnitzel.
Der waidwunde Blick meiner Schwester hat mich dazu bewogen, sie samt Schwager auch einzuladen. Da mein Sohn mit Frau, Kind und Hund kommt, darf meine Schwester nach dem Essen auch den Hund Gassi führen. Das ist heute bei dem regnerischen Wetter eher eine Strafe, aber so kann sie das Schnitzel samt Nachtisch auch wieder abarbeiten.
Der Nachtisch (Quarksoufflé mit exotischem Obstsalat) ist ein Rezept aus unserem Kochkurs im Hotel Gottfried in Moos. Dazu bald mehr.

K-Schnitzel

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Faschingskrapfen nach Wiener Art

Erstellt von ursula am 22. Februar 2009

Seit meine Schwester am Montag bei unserem Vater “Kaffee oder Tee” mit einem Beitrag von Meuth-Dudenhofer gesehen hat, in dem verschiedenen Krapfen hergestellt wurden, nervt sie mich täglich, wann ich denn dieses Jahr mich für die Familie opfern würde. Ich hasse ja eigentlich Fett gebackenes, aber am Samstag erbarmte ich mich (es geht nichts über Familie!) und legte los. Gegen 18:00 Uhr (zu spät für Kaffee) rief ich bei meinem Schwager an. Es dauerte keine 5 Minuten, bis beide vor unserer Haustür standen (als hätten sie nichts Besseeres zu tun). Immerhin lobten sie meine Wiener Faschingskrapfen in den höchsten Tönen und versicherten glaubwürdig, die gekauften, die ich zum Vergleich präsentierte, schmeckte 4+ gegen 1. Fazit:
Ich werde nächstes Jahr wieder backen!
Als ich mich wegen der ovalen Form entschuldigte ( ich hatte keinen runden Ausstecher mit 6 cm Durchmesser) erklärte mein Schwager lapidar, seine Mutter hätte die Krapfen immer viereckig gemacht und sich dafür niemals entschuldigt (ich muss an mir arbeiten!!!).
Na dann, helau oder alaf oder wie man sonst noch sagt…

Krapfen

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