Tafelspitz aus dem DGC

Wenn schon Tafelspitz, dann Kalbstafelspitz ( Huberfleisch, Südtirol). Ich erinnere mich gerne an den Tafelspitz, rosa gegart von Johanna Maier aus Filzmoos. Gespannt war ich dann auf das Ergebnis aus dem Dampfgarer: Ansetzen nur mit Suppengemüse ohne Flüssigkeit, 120 Minuten bei 90° und 100% Feuchte. Gemüse kleinschnippeln, mit dem Fleisch in einen ungelochten Gastronormbehälter geben, programmieren, einschalten, fertig!
Das Ergebnis kann sich durchaus sehen lassen, es schmeckt auch sehr gut.

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Vitello tonnato

Eine klassische italienische Vorspeise: Kalbfleisch kombiniert mit Thunfischsosse.
Beim Ostereinkauf lachte mich eine Semmlerrolle an, einfach deshalb, weil sie so schön gleichmäßig aussah. Das Kalbfleisch habe ich in leicht simmernder Kalbsbrühe 1,5 Stunden pochiert und einen Tag ruhen lassen, so läßt es sich besser aufschneiden. Mit der Aufschnittmaschine bekommt man 1 – 2 mm dünne Scheiben.

Die Thunfischsoße kann in verschiedenen Variationen hergestellt werden. Ich habe viel Petersilie benutzt ( was ist ein halber Bund?), daher die grüne Farbe.
Zum Rezept der Thunfischsoße Weiterlesen „Vitello tonnato“

Kalbsnuss, geschmort

After Work – bevor Christmas Dinner, das Hauptgericht, eine einfach zuzubreitende Kalbsnuss, wenig Zutaten und sie schmort im Backofen ganz alleine. Die Äpfel habe ich dann allerdings erst kurz vor der dem Servieren mitgekocht. So konnte Herr K. das Fleisch schon am Vormittag fertigstellen, es wurde dann nur noch am Abend im Bräter erhitzt. Da die Schalotten schon sehr weich waren, habe ich Sie mit dem Zauberstab gemixt, die Soße musste nun nicht mehr gebunden werden.  Weiterlesen „Kalbsnuss, geschmort“

Faschiertes mit gebratenen Feigen

Wenn ich österreichische Rezepte lese, bin ich noch ganz in der Terminologie dieses Landes, in dem wir dieses Jahr unseren Sommerurlaub verbracht haben. Man muss sich schon an diese Ausdrucksweise gewöhnen!
Ich habe Kalbsunterschale gekauft und teilweise am Sonntag zu Kalbsröllchen mit Zucchini gefüllt verarbeitet. Aus dem Rest wollte ich heute mit den ersten Feigen Faschiertes machen.
Das Fleisch (500g ) habe ich also zweimal durch den Fleischwolf gedreht, mit gerösteten Kürbiskernen, 1em Ei, 1er Zwiebel und einer Handvoll Kräuter aus dem Garten ( Thymian, Oregano, Rosmarin) sowie Salz und Pfeffer gemischt, zu Pflanzerl (Frikadellen) geformt und bei schwacher Hitze ganz langsam gebraten. Gleichzeitig habe ich in der Pfanne auch halbierte Feigen (die ersten aus dem Garten) gebraten, die in der Hitze schön karamelisiert sind.
Zusammen mit Feigenchutney war es ein wunderbar leichtes Abendessen, das wir zusammen mit einem grünen Salat am heute sehr schwülen Sommerabend sehr geschätzt haben.