Frittata de calabacin y mascarpone con eneldo – Eierkuchen mit Zucchini und Mascarpone und Dill

Kürzlich  saßen Herr K. und ich am Morgen am Kaffeetisch – ich mit der Sonntagszeitung in der Hand – er blätternd in meinem spanischen Kochbuch von Joan Roca. Er hielt inne bei diesem Rezept, die Abbildungen gefielen ihm  und  nachdem die Zutaten relativ einfach und vorhanden waren, war klar: dies wird die Vorspeise für heute Abend.
Lediglich die Menge erschien mir doch sehr reichlich, sie war für 4 Personen berechnet. Mir reichte das für 12 Personen!
Zutaten:
12 Eier
120 g Mascarpone
800 g Zucchini
Roggenbaguette
Rucola
Butter
Dill
Mischung verschiedener Pfeffersorten
Salz
Für das Dillöl
Sonnenblumenöl; Dill Koriander, Salz und Pfeffer
Für die Salsa
100 g Quark, 4 Radieschen,15 g körniger Senf, 1 Limette, Salz.

Zubereitung
Dillöl:
Alle Zutaten in einen Hochgeschwindigkeitsmixer geben und mixen. Wenn nötig durch ein ganz feines Sieb geben.
Salsa:
Radieschen in Julienne schneiden und mit Quark, Senf, Salz und etwas Limettensaft verrühren. Mit klein gehackten Streifen der Limettenschale verfeinern.
Eierkuchen:
Zucchini mit der Mandoline in Spaghetti hobeln, salzen und stehenlassen (Wasserverlust). Die ausgedrückten Zucchini-streifen in Butter kurz dünsten.
Eier und Mascarpone mischen, würzen und Dill hinzufügen. Danach mit den erkalteten Zucchini mischen und in einen mit Backpapier ausgelegten Gastronormbehälter (oder Sandkuchenform)  füllen und in dem auf 160 Grad vorgeheizten Backofen 30 Minuten backen.
Läßt sich warm oder kalt essen.
Kalte Variante:
Baguette  in Scheiben schneiden, toasten, mit Quark bestreichen und mit der  geschroteten Pfeffermischung bestreuen.
Den Eierkuchen in Rechtecke schneiden, und mit einem Toast, etwas Rucola, einigen Tropfen Dillöl und der Salsa servieren.
Die Frittata hat wunderbar geschmeckt, nur die Salsa mußte für 12 Portionen mengenmäßig angepasst werden. Wir haben 2 Portionen  mittags warm gegessen und abends 8 Portionen kalt als Vorspeise. Und es war immer noch was übrig.
Für uns zur Erinnerung: danach gab es ein Kalbsrack mit Ofengemüse und als Dessert Feigeneis.

Mango-Essig

Letztes Jahr brachte mir meine Schwester aus Düsseldorf einen Mango-Essig mit, den sie dort bei einer Verkostung probiert ud für gut befunden hatte.
Ich las die Inhaltsstoffe dieser „Crema de Frutta Mango – Essigzubereitung 4%Säure: Pfirsischmark 29%, Branntweinessig, Zucker, Wasser, Aroma, Antioxidationsmittel Kaliumdisulfit.
Sie war entsetzt, ich erstaut, dass in dieser Essigzubereitung wahrscheinlich nur Mangoaroma versteckt war. Der Geschmack war nicht schlecht und der Essig diente mir als Geschmacksvariation meiner Vinaigrette für Blattsalate.

Gestern kam meine Schwester aus dem Provence-Urlaub mit einem Mangoessig im Gepäck zurück. Sie hat dort die Zutatenliste genau gelesen und für gut befunden.
Wir probierten den Essig, fanden den Geschmack gut und da die Zutaten in Prozentangaben verzeichnet waren und ich alle  Zutaten zuhause hatte, stand einem Nachahmen nichts im Wege.
Der Essig ist ganz einfach herzustellen, zur Nachahmung empfohlen. Er fand heute schom Verwendung in der Vinaigrette eines gemischten Blattsalates.
Rezept:
215 ml Mangopüree
215 ml weißer Essig
69 g Zucker
1g Xanthan
Alle Zutaten mit dem Zauberstab vermischen und in vorbereitete Gläser abfüllen.

 

 

Rotbarbe mit Paprikacoulis

Simplify your life – die Kühltruhe muss geleert werden. Entdeckt habe ich 4 Rotbarbenfilets. Fisch ist sowieso meine präferierte Eiweißquelle. Bei der Zubereitung habe ich mich von Lea Linster inspirieren lassen: Eine köstliche Sauce ist ein Paprikacoulis.
Paprikacoulis: Die Zubereitung nach Lea Linster etwas abgewandelt:
Zwei Paprikaschoten waschen, schälen und kleinschneiden. Ich hatte nur noch eine Tomate. Also waschen und Stiel herausschneiden, kleinschneiden und zu den Paprikastückchen geben. Ursprünglich sollten 3 Tomaten hinzugefügt werden, also habe ich noch sizilianisches Tomatenpüree hinzugefügt. Das schmeckt zur Zeit sowieso besser als die Holland-Tomaten.
Eine Schalotte fein schneiden und in einer Kasserolle in Olivenöl goldgelb anschwitzen.
Paprika, Tomaten, ein Lorbeerblatt hinein und köcheln lassen.

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Joghurt-Passionsfrucht-Mousse

Zur Weihnachtsfeier mit meinen Sportkolleginnen war es meine Aufgabe, das Dessert beizusteuern. Passionsfrüchte gibt es derzeit im Handel, Passionsfruchtpüree von Ponthier (Metro) ist wunderbar, also stand diesem leckeren Dessert nichts im Wege. Mein Rezept ergab 26 dieser Glasschälchen, gut vorzumachen, Gästetauglich!

Für die Joghurt-Mousse

1000 g Naturjoghurt
12 EL Puderzucker
350 ml Passionsfruchtpüree
12 Blatt Gelatine, kalt eingeweicht
650 ml Sahne, geschlagen

Joghurt mit gesiebtem Puderzucker glatt rühren.  
Gelatine leicht ausdrücken, erwärmen bis sie geschmolzen ist. Wenig Joghurtmasse in die Gelatine geben (Temperaturausgleich) und diese Mischung mit der Joghurtmasse verrühren.
Kaltstellen, bis die Gelatine leicht anzieht. Dann die geschlagene Sahne teilweise unterrühren, später unterheben.
Die Joghurt-Mousse zügig in die Portionsförmchen füllen und kühl stellen.

Gelee-Überzug
3 Passionsfrüchte
60 g Zucker
300 ml Passionsfruchtpüree
4 Blatt Gelatine, kalt eingeweicht
Die Passionsfrüchte halbieren, mit einem Löffel Saft und Kerne auslösen und mit dem Püree und dem Zucker vermischen, kurz mit dem Pürierstab mixen ohne die Kerne zu zerkleinern. Mit der aufgelösten Gelatine vermischen und jeweils 3 EL flüssiges Gelee auf den Portionsförmchen verteilen. Das Dessert gut durchkühlen lassen.


Rezept verändert aus : Das große Buch der Desserts, Teubner Verlag

Als Gebäck habe ich Eiserkuchen( Eiserwaffeln) gebacken.
Das Rezept gibt es hier: http://kochfun.de/2010/04/29/eiserwaffeln