Berliner Ballen

Ein neues Buch, das mich in der Buchhandlung anlachte: DER BROTDOC,  das neben zahlreichen Brotrezepten auch ein Kapitel über „süße Versuchungen“ enthält. Da wir uns in der Faschingszeit befinden, fielen mir sofort die Berliner Ballen ins Auge. Der Autor, Bernd Hollensteiner, arbeitet mit einem Vorteig. So habe ich dieses Faschingsgebäck noch nicht hergestellt- aber es reizte mich!
Es war natürlich etwas mehr Arbeit als die übliche Herangehensweise, insbesondere das Rundwirken – aber die Mühe hat sich gelohnt und so hatte ich für meinen Brunch an Weiberfastnacht ein gelungenes Gebäck zum Espresso. Ich habe die Berliner kleiner gemacht- keine 75 g wie angegeben, so hatte ich anstatt 12 Berliner 20 sehr schöne Exemplare. Dadurch konnte ich meinen Damen für ihre besseren Hälften noch eine Wegzehrung mitgeben. „Berliner Ballen“ weiterlesen

Frittata de calabacin y mascarpone con eneldo – Eierkuchen mit Zucchini und Mascarpone und Dill

Kürzlich  saßen Herr K. und ich am Morgen am Kaffeetisch – ich mit der Sonntagszeitung in der Hand – er blätternd in meinem spanischen Kochbuch von Joan Roca. Er hielt inne bei diesem Rezept, die Abbildungen gefielen ihm  und  nachdem die Zutaten relativ einfach und vorhanden waren, war klar: dies wird die Vorspeise für heute Abend.
Lediglich die Menge erschien mir doch sehr reichlich, sie war für 4 Personen berechnet. Mir reichte das für 12 Personen! „Frittata de calabacin y mascarpone con eneldo – Eierkuchen mit Zucchini und Mascarpone und Dill“ weiterlesen

Mango-Essig

Letztes Jahr brachte mir meine Schwester aus Düsseldorf einen Mango-Essig mit, den sie dort bei einer Verkostung probiert und für gut befunden hatte.
Ich las die Inhaltsstoffe dieser „Crema de Frutta Mango – Essigzubereitung 4%Säure: Pfirsischmark 29%, Branntweinessig, Zucker, Wasser, Aroma, Antioxidationsmittel Kaliumdisulfit.
Sie war entsetzt, ich erstaunt, dass in dieser Essigzubereitung wahrscheinlich nur Mangoaroma versteckt war. Der Geschmack war nicht schlecht und der Essig diente mir als Geschmacksvariation meiner Vinaigrette für Blattsalate. „Mango-Essig“ weiterlesen

Rotbarbe mit Paprikacoulis

Simplify your life – die Kühltruhe muss geleert werden. Entdeckt habe ich 4 Rotbarbenfilets. Fisch ist sowieso meine präferierte Eiweißquelle. Bei der Zubereitung habe ich mich von Lea Linster inspirieren lassen: Eine köstliche Sauce ist ein Paprikacoulis.
Paprikacoulis: Die Zubereitung nach Lea Linster etwas abgewandelt:
Zwei Paprikaschoten waschen, schälen und kleinschneiden. Ich hatte nur noch eine Tomate. Also waschen und Stiel herausschneiden, kleinschneiden und zu den Paprikastückchen geben. Ursprünglich sollten 3 Tomaten hinzugefügt werden, also habe ich noch sizilianisches Tomatenpüree hinzugefügt. Das schmeckt zur Zeit sowieso besser als die Holland-Tomaten.
Eine Schalotte fein schneiden und in einer Kasserolle in Olivenöl goldgelb anschwitzen.
Paprika, Tomaten, ein Lorbeerblatt hinein und köcheln lassen.

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