Rhabarberkuchen mit Creme Chiboust

2. April 2017 Kommentare ausgeschaltet

Von meinem Käsekuchen hatte ich ja noch Teig übrig und auch die Konditorcreme wartete auf weitere Verarbeitung. Was lag da näher als noch ein Rezept aus Reberts Buch auszuprobieren? Zumal er  zu diesem Kuchen bemerkt:” Unser ungeschlagener Frühjahrs-Bestseller! Die Creme Chiboust, im Elsass eher selten, ist ein großer Klassiker der französischen Patisseriekunst!”

Einziges Manko: Rhabarber ist am Vortag in Stücke zu schneiden, mit Zucker zu mischen und über Nacht zu entwässern.
In einem Markt in Speyer habe ich Rhabarber gefunden, glücklicherweise Himbeer-Rhabarber aus Italien.Der deutsche Rhabarber wird zwar unter Folie gezogen, ist aber noch nicht so weit!

Den Kuchenboden konnte ich immerhin auch schon blind backen – nun sind meine Vorräte vom Käsekuchen weg.
Die ganze Zubereitung – sofern man keine Reste hat wie ich dieses Mal – ist etwas sehr aufwendig, man braucht schon Esser, die das auch würdigen! Aber gut war er schon…..

Zum Rezept:

Für eine 20er Kuchenform
150 g Butter
40 g Milch
12 g Zucker
6 g Salz
1/2 Eigelb
60 +140 g Mehl

Für den Belag:
600 g Rhabarber
100 g Zucker
Biskuit Stücke ausreichende Menge
vorzugsweise kleine Stücke trockene Brioche

Für die Kuchensauce:
75 g Sahne
2 Eigelb
20 g Zucker

Für die Creme Chiboust:
140 g Sahne
1 Vanilleschote
70 g Eigelb (4)
25 + 65 g Zucker
8 g Speisestärke
8 g Gelatine
40 g Wasser
4 Eiweiß

Zur Fertigstellung
Rohzucker
Bunsenbrenner

Herstellung
Am nächsten Teig den Tortenring mit dem ausgerollten Kuchenteig auslegen, mit einer Gabel mehrfach einstechen und mit Hülsenfrüchen ca 30 Min. bei 180 Grad C blind backen.
Die Kuchensahne
Sahne, Eigelb und Zucker mischen. Den gebackenen Kuchenboden mit den Biskuitstücken bestreuen (verhindert Durchweichen beim Backen). Rhabarber in einem Sieb abtropfen lassen und darauf geben. Die Kuchensauce über den Rhabarber geben.
Backzeit 50-60 Min. bei 180 Grad . Abkühlen lassen.
Creme Chiboust
Sahne, ausgeschabte Vanilleschote, Eigelb 50 g Zucker, Speisestärke mischen und zum Kochen bringen. Die zuvor in Wasser eingeweichte Gelatine hinzufügen. Eiweiß zu Schnee schlagen danach nach und nach den Zucker hinzufügen um eine cremige und leicht feste Konsistenz zu erhalten.
Den Eischnee unter die abgekühlte Creme heben. Diese auf den Kuchen geben und mit einer Palette glatt streichen. 1 Stunde in den Gefrierschrank stellen.
Den Kuchen aus der Form lösen, mit Rohzucker bestreuen und mit dem Bunsenbrenner karamellisieren. Darauf achten, dass die Creme nicht weich wird.

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Käsekuchen nach Daniel Rebert

21. März 2017 Kommentare ausgeschaltet

Gestern hat mir eine Sportfreundin ein Backbuch von Daniel Rebert, einem sehr bekannten Patissier und Chocolatier aus Wissembourg im Elsass, mitgebracht. Damit ich mir den oft gehörten Vorwurf von Herrn K. “Kochst oder backst du wieder theoretisch?” nicht anhören musste, habe ich mich schon am Abend dazu aufgerafft, den Mürbeteig zuzubereiten und die Vanilleschote  in die kalte Milch zu legen. Mehr…

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Käsesahnebonbon

18. Februar 2017 Kommentare ausgeschaltet

Auf der Suche nach einer Vorspeise für eine Damenrunde an Weiberfastnacht fiel mir dieses Rezept in “essen&trinken” 1/2017 auf, zumal wir auch noch die gleichen Teller haben. Aber es musste zunächst ausprobiert werden. Zu viele Fragen waren offen:
Ist das Rezept für 11 Personen machbar?  Sind Vorbereitungen möglich? Wie viel Zeit wird benötigt? Mehr…

Kokos-Zitronen-Huhn

12. Februar 2017 Kommentare ausgeschaltet

Inspiriert durch Essen&Trinken Januar 2017 überlasse ich heute Herrn K. die Küche mit einem Rezept:  Gruß aus der Karibik. Mehr…

Linsenbolognese

9. Februar 2017 Kommentare ausgeschaltet

Im Leo, der wöchentlichen Beilage unserer regionalen Tageszeitung, wird jede Woche ein Kochbuch-Tipp gegeben. Heute war dies “Mia liebt Pasta”. Die Autorin Mirja Hoechst betreibt einen Foodblog (http://kuechenchaotin.de) und so lag nichts näher, als dort mal vorbei zu schauen. Ich entdeckte rote Linsen Bolognese.
Da ich mir für heute vorgenommen hatte, meine Küchenvorräte zu durchforsten und dabei rote- neben Le Puy-, Beluga und Alblinsen vorfand, erschien mir das Rezept wie ein Wink mit dem Zaunpfahl, Herrn K. ein vegetarisches Mittagessen zu kredenzen.
Die vorgegebene Menge an Knoblauchzehen habe ich von vier auf eine reduziert, die Anzahl der Schalotten halbiert. Dafür habe ich das 3-fach konzentrierte Tomatenmark durch sizilianisches Strattù (6-fach konzentriert) ersetzt.
Eine sehr leckere Sauce, die es bestimmt öfter gibt!
Ich habe das Gericht noch durch Brokkoli ergänzt (die Gemüsevorräte im Kühlschrank mussten abgebaut werden) und so haben wir wieder Reste…. Mehr…

Skrei auf Bohnenpüree mit Miesmuschel-Paprika-Sauce

30. Januar 2017 Kommentare ausgeschaltet

Da ich ein schönes Skrei Rückenfilet gekauft hatte, kam mir die Zeitschrift Essen und Trinken 2/2017 gerade recht mit einem Rezept, das mich reizte.
Die getrockneten Bohnen musste ich allerdings durch eine Dose Bohnen ersetzen,denn 12 Stunden Einweichzeit wollte ich nicht abwarten. Das Essen sollte schließlich am Samstagabend auf den Tisch.
Das Gericht war wunderbar, ist auch für Gäste geeignet, das Bohnen-Pastinaken-Püree kann schon am Vortag gemacht werden, wir haben die Reste heute zu Lammrücken gegessen und es hat noch genau so gut geschmeckt. Mehr…

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Graupenrisotto

22. Januar 2017 Kommentare ausgeschaltet

Graupenrisotto haben wir zum ersten Mal letztes Jahr bei unserem Urlaub in Südtirol gegessen. Das schmeckte köstlich! Graupen haben wir dort eingekauft und sogleich zuhause nachgekocht. Voller Erfolg.
Da noch die Hälfte der Graupen übrig waren, wollte ich das Gericht wiederholen, allerdings nach einem anderen Rezept. Hier wurde  die Hühnerbrühe durch Bergkräutertee ersetzt.
Vielleicht hätte es mir nach einer Wanderung auf einer Alm so geschmeckt… zuhause bevorzuge ich die Hühnerbrühevariante!
Aber auch die Speckwürfel müssen nicht unbedingt sein. Dafür aber Käsespäne. Mehr…

Wurzelsepp (Dinkel-Wurzelbrot)

19. Januar 2017 Kommentare ausgeschaltet

Beim SWR habe ich zufällig die Zubereitung dieses Wurzelbrotes gesehen und da ich alle Zutaten zuhause hatte und Herr K. schon mehrfach meine enormen Mehlvorräte bekrittelte und Mehl durch Lagern ja bekannterweise nicht besser wird, habe ich mich an die Arbeit gemacht. Ich habe das Rezept lediglich noch durch diverse Brotgewürze bereichert ( Koriander, Kümmel , Anis, Bockshornklee, Schabziger Kleeblätter). Herausgekommen sind 13 unterschiedlich große Stangen, die herrlich dufteten und gleich Abnehmer fanden. Zum Wiederholen!!!

Zum Rezept Mehr…

KategorienBacken, Brot Tags:

Ile flottante 2

17. Januar 2017 3 Kommentare

Vergangenen Sonntag habe ich mal wieder eine Ile flottante zubereitet, die Schnee-eier in Milch gekocht, eine Crème anglaise hergestellt – jede Menge Arbeit, von den vielen Töpfen bei der Zubereitung ganz zu schweigen. Aber das Dessert ist bei meinen Enkelkindern, mittlerweile 8 und 6 Jahre alt, sehr gut angekommen und sie haben auch die Reste gerne mit nach Hause genommen. Wenige Tage später stieß Herr K. auf ein Rezept von Lea Linster, das mich neugierig machte.  Das Eiweiss wird im Dampfgarer bei 80 Grad 12 Minuten  gegart und danach gestürzt. So hat man eine große Insel, die sich wunderbar stürzen lässt und super leicht ist. Dazu sollte es wieder eine Crème anglaise geben, aber nach einem anderen Rezept. Es war aber eher eine Karamellsoße, da ich mich bei der Milchmenge vergriffen habe. Das war  nicht weiter tragisch, bei 4 Personen am Tisch war die halbe Insel übrig und so konnte ich den Enkelkindern die Reste zukommen lassen.

Rezept: Mehr…

KategorienDessert, Nachspeise Tags:

Wirsingstrudel

17. Februar 2016 Kommentare ausgeschaltet

Wirsingstrudel

 

Im Tiefkühlschrank wartete 1kg Strudelteig auf die Zubereitung. Auf der Packung fanden sich Rezepte für Süßspeisen und einen vegetarischen Strudel. Mehr…

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