Rotbarbe mit Paprikacoulis

Simplify your life – die Kühltruhe muss geleert werden. Entdeckt habe ich 4 Rotbarbenfilets. Fisch ist sowieso meine präferierte Eiweißquelle. Bei der Zubereitung habe ich mich von Lea Linster inspirieren lassen: Eine köstliche Sauce ist ein Paprikacoulis.
Paprikacoulis: Die Zubereitung nach Lea Linster etwas abgewandelt:
Zwei Paprikaschoten waschen, schälen und kleinschneiden. Ich hatte nur noch eine Tomate. Also waschen und Stiel herausschneiden, kleinschneiden und zu den Paprikastückchen geben. Ursprünglich sollten 3 Tomaten hinzugefügt werden, also habe ich noch sizilianisches Tomatenpüree hinzugefügt. Das schmeckt zur Zeit sowieso besser als die Holland-Tomaten.
Eine Schalotte fein schneiden und in einer Kasserolle in Olivenöl goldgelb anschwitzen.
Paprika, Tomaten, ein Lorbeerblatt hinein und köcheln lassen.

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Joghurt-Passionsfrucht-Mousse

Zur Weihnachtsfeier mit meinen Sportkolleginnen war es meine Aufgabe, das Dessert beizusteuern. Passionsfrüchte gibt es derzeit im Handel, Passionsfruchtpüree von Ponthier (Metro) ist wunderbar, also stand diesem leckeren Dessert nichts im Wege. Mein Rezept ergab 26 dieser Glasschälchen, gut vorzumachen, Gästetauglich!

Für die Joghurt-Mousse

1000 g Naturjoghurt
12 EL Puderzucker
350 ml Passionsfruchtpüree
12 Blatt Gelatine, kalt eingeweicht
650 ml Sahne, geschlagen

Joghurt mit gesiebtem Puderzucker glatt rühren.  
Gelatine leicht ausdrücken, erwärmen bis sie geschmolzen ist. Wenig Joghurtmasse in die Gelatine geben (Temperaturausgleich) und diese Mischung mit der Joghurtmasse verrühren.
Kaltstellen, bis die Gelatine leicht anzieht. Dann die geschlagene Sahne teilweise unterrühren, später unterheben.
Die Joghurt-Mousse zügig in die Portionsförmchen füllen und kühl stellen.

Gelee-Überzug
3 Passionsfrüchte
60 g Zucker
300 ml Passionsfruchtpüree
4 Blatt Gelatine, kalt eingeweicht
Die Passionsfrüchte halbieren, mit einem Löffel Saft und Kerne auslösen und mit dem Püree und dem Zucker vermischen, kurz mit dem Pürierstab mixen ohne die Kerne zu zerkleinern. Mit der aufgelösten Gelatine vermischen und jeweils 3 EL flüssiges Gelee auf den Portionsförmchen verteilen. Das Dessert gut durchkühlen lassen.


Rezept verändert aus : Das große Buch der Desserts, Teubner Verlag

Als Gebäck habe ich Eiserkuchen( Eiserwaffeln) gebacken.
Das Rezept gibt es hier: http://kochfun.de/2010/04/29/eiserwaffeln



Christstollen

Der Stollen ist ein typisches Weihnachtsgeäck mit verschiedenen Gewürzen und vielen Früchten wie Sultaninen, Zitronat , Orangeat und Mandeln. Die Rezepte variieren erheblich, enthalten mehr oder weniger Fett. Aber immerhin ist der Stollen lange haltbar und man kann  unvorhergesehenem Besuch in der Weihnachtszeit diesen Kuchen anbieten. So war das bei meinen Eltern.
Unsere Kinder mögen Christstollen nicht. Deswegen habe ich in den vergangenen Jahren nur noch selten Stollen gebacken, es fehlten die Abnehmer. Waren früher meine Eltern und die Tante dankbare Abnehmer, freut sich heute nur noch mein Schwager über einen Stollen. Ich esse hin und wieder gerne ein Stück zum Nachmittagskaffee. Warum also keinen backen?
Im Kochordner meiner Mutter habe ich diverse Stollenrezepte gesichtet, alle enthalten sie 30-40% Butter.

Anders beim Christstollen nach Urgroßmutter Rosenbauer (aus „Zu Gast bei Christiane Herzog“)

Zutaten (geänderte Mengenangaben)

1,250 kg Mehl
500 ml Milch
62,5g Hefe
310g Butter
125g Zucker
2 Eier
etwas Salz
250 g Rosinen
Abrieb von einer unbehandelten Zitrone
60 g Zitronatwürfel
60 g Orangeatwürfel
100 g geschälte Mandelstifte
2 El Arrak
ca. 125 g zerlassene Butter
Puderzucker zum 
Bestäuben

Zubereitung

  1. Das Mehl sieben, in einer Vertiefung die zerbröselte Hefe mit einem TL Zucker und etwas lauwarmer Milch zu einem Vorteil verrühren. Mit etwas Mehl bestäuben und an einem warmen Ort 30 Minuten gehen lassen.
  2. Den Vorteig mit dem restlichen Zucker, den Eiern, Salz und der restlichen Milch zu einem festen Teig verarbeiten. Mit dem Kochlöffel solange abschlagen bis er Blasen wirft. Die restlichen Zutaten hinzufügen und in den Hefeteig einarbeiten. Zitronat und Orangeat hat Herr K. vorher  fein gewürfelt.
  3. Zugedeckt an einem warmen Ort (Wärmeschublade, wenn vorhanden) mindestens noch eine Stunde gehen lassen.
    Den Backofen auf 175°C vorheizen
  4. Den Hefeteig durchkneten und in drei Portionen teilen.
  5. Jede Teigportion zu einem länglichen Fladen auswalken und um die Hälfte einschlagen. Erneut gehen lassen.
  6. Nacheinander im vorgeheizten Backofen 40 bis 45 Minuten backen.
  7. Die Stollen herausnehmen und sofort mit zerlassener Butter bestreichen. Reichlich Puderzucker durch ein Sieb darüber stäuben. Die Stollen in Alufolie hüllen und kalt stellen.
  8. Am nächsten Tag wieder mit Butter bestreichen und mit Puderzucker dick bestäuben.
    Diesen Vorgang nochmal wiederholen und bis zum Anschneiden kühl aufbewaren.

Die Zuckerschicht schützt vor dem Austrocknen. Besonders locker wird der Stollen, wenn man die Butter etwas schaumig schlägt.

Jakobsmuscheln / Coquilles Saint-Jacques

Jakobsmuscheln, französisch Coquilles St. Jaques sind für mich die besten Muscheln.

Normalerweise bereite ich sie mit einer Sahne-Sauce verfeinert mit Noilly Prat zu.

Wikipedia: Noilly Prat ist ein französischer Wermut, dessen Basis zwei Weißweine (Clairette und Picpoul de Pinet) aus Südfrankreich sowie zur süßen Abrundung der Mistela bilden, der aus Andalusien eingeführt wird. Noilly Prat gilt als aromatischer als andere Wermutweine, es wird zum Beispiel nur eine geringe Menge zum Aromatisieren benötigt.

Mein heutiges Rezept stammt aus Brigitte einfach gut Kochen: „In 99 Rezepten um die Welt“. Gedacht war das Rezept als Vorspeise für 6 Personen, wir haben die Muscheln als Hauptmahlzeit gegessen. Die Soße reicht für weitere Gerichte, zB. mit Kabeljau oder Seeteufel. Selbst für 6 Personen fand ich die Menge mehr als ausreichend.

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