Erstellt von ursula am 31. Mai 2008
Grüner und weißer Spargel sind ja hinreichend bekannt, violetten Spargel kannte ich nur von einem Plakat, welches in unserem Spargelhof aufgehängt war.
Herr K. wollte eine andere Spargelquelle ausprobieren und überraschenderweise fand er dort in einem Bündel grüner Spargel drei violette Spargel versteckt. Nach Nachfrage, ob denn violetter Spargel auch solo verkauft werde, bekam er zur Antwort, dass die Zuteilung der violetten Spargelpflanze nur bei 5% der grünen Spargelpflanze liegt.
Unseren heutigen Spargel haben wir sehr puristisch zubereitet in Anlehnung an Bolli. Zuerst haben wir den weißen Spargel geschält (grüner muss nicht, violetter darf nicht geschält werden, sonst zeigt er sein grünes Unterkleid), dann in kochendem Spargelsud 5 Minuten gegart (der violette veränderte dabei schon seine Farbe nach dunkelgrün), anschließend nach Bestreichen mit Olivenöl unter dem Infrarotgrill 5 weitere Minuten gegrillt. Gewürzt habe ich es anschließend nur mit wenig Fleur de sel de Guerande. Ein köstlicher, intensiver Spargelgeschmack, wobei uns dieses Mal der grüne und auch der violette Spargel am besten geschmeckt hat.
Abgelegt unter Gemüse | 3 Kommentare »
Erstellt von ursula am 30. Mai 2008
Bei Ulrike von Küchenlatein gesehen, die Kekse noch nicht mal gekannt, aber dann doch in der Metro gesichtet und erstanden, fanden sie sofort das Interesse meiner Nichte, die die Keks samt dazugehörigem Eis aus ihrem USA-High-School Jahr kannte. Ich versprach ihr das Eis binnen einer Woche zu fabrizieren – es fehlte noch die gezuckerte Kondensmilch, was das größere Problem war. In drei Supermärkten gab es keine gezuckerte Kondensmilch- so habe ich 10%ige ungesüßte genommen, den 340g Inhalt 60 g Zucker und 20 g Glucose beigefügt, Vanillezucker und die Sahne und zum Schluss die gebröselten Kekse.
Das Ergebnis konnte sich sehen lassen. Leonie fand das Eis super-lecker. Mich erinnerte der Geschmack an amerikanisches Eis, das uns als Kinder des öfteren mitgebracht wurde.
Abgelegt unter Dessert | 4 Kommentare »
Erstellt von ursula am 29. Mai 2008
Beim Spargelkauf auf Becks Spargelhof stolperte ich über das Schild: 500 g Erdbeeren 2,-Euro, 5kg Erdbeeren 13,- Euro. So eine Steige Erdbeeren ist nicht wirklich viel, also wird sie mitgenommen, was sich mit dem Rad als nicht so einfach erweist!
Von allen Seiten wird erwartet, dass ich mit meinen “Mitbringseln” aus Paris etwas zaubere, also fange ich mal mit einem Erdbeersorbet an. Es ist wirklich sehr einfach herzustellen- nur muss die Masse reifen, das verlängert den Prozess. – Gut Ding will Weile haben, das ist ja bei dem Brot genauso.
Das Sorbet ist wirklich hervorragend, nicht so süß und trotz der Erdbeersorte Elsanta aromatisch. Mache ich bald wieder!
Inzwischen muss ich noch an der Präsentation arbeiten!
Die dekorierten Erdbeeren sind solche von der Sorte Lambada, mit diesen hat mich Herr K. heute überrascht. Ein ganz anderes Aroma!
Eigentlich wollte er auf diesem Bauernhof violette Spargel kaufen. In einem Bund von grünen Spargel sind drei violette versteckt! Immerhin kann ich mir bald eine Vorstellung vom Geschmack dieser Spargelsorte machen!
Weiterlesen »
Abgelegt unter Dessert | 5 Kommentare »
Erstellt von ursula am 29. Mai 2008
Das schwüle Wetter hält an. Der Herd bleibt aus. Der Kühlschrank bietet Rucola, Mini-Mozarella und Pesto und es gibt noch jede Menge wohlschmeckende Cherry -Tomaten aus Sizilien.
Somit wird ein Salatteller gerichtet mit Rucolablättern, die Tomaten werden ausgehöhlt (der Saft wird aufgefangen für einen Tomatenschaum), mit einem Klecks Pesto versehen und mit 1/4 Mini-Mozarellakugel gefüllt und wieder mit Pesto garniert. Darüber träufele ich Limonen-Olivenöl und Balsamicoessig, bestreue mit Fleur de sel und frisch geschrotetem Pfeffer. Es schmeckt leicht und lecker!
Platz für ein Erdbeersorbet, das ich heute morgen um sechs Uhr in die Eismaschine gegeben habe!
Abgelegt unter Salat | Keine Kommentare »
Erstellt von ursula am 28. Mai 2008
Das erste Mitbringsel aus Paris wird heute an einem schwül-heißen Frühlingstag gekostet. Appetit hat man bei dieser Witterung nicht wirklich. Das drückende Klima der Rheinebene lässt einem vergessen, das man in einer vom Wetter begnadeten Gegend lebt.
Von Lamiacucina und bolli inspiriert gab es gegrillten Ziegenkäse mit Gelée de Piment d’Espelette, hier allerdings mit Orginal-Gelée und zusätzlich mit Kräutersalat.
Der Ziegenkäse mit dem Gelée hat köstlich geschmeckt, der Kräutersalat (Senfkräuter mit Mangold, Rote Bete, Rucola und Blüten der Saison der Firma Swangolt) vermehrt um ein Herz eines Lollo Bianco und frischem Estragon aus dem Garten passte durch das herbe Aroma vorzüglich zum Käse mit dem süß-scharfen Gelée.
Wie läßt sich Pimentsaft herstellen? – Gelée de Piment d’Espelette besteht nur aus diesem Saft, Zucker, Pektin und Zitronensäure! Vielleicht Quittensaft mit Piment versetzen? – Die Farbe käme hin!
Weiterlesen »
Abgelegt unter Vorspeise | 3 Kommentare »