Erstellt von ursula am 31. August 2008
Zucchinischwemme!
Da berichtete Herr Kochfun von einer Fernsehsendung, in der Meuth-Duttenhofer Zucchinibrot gebacken haben. Das wollte ich doch mal testen! Glücklicherweise waren reichlich Münder um den Tisch versammelt, so dass ich auch Abnehmer hatte. Nicht allle waren begeistert, aber das ist ja meist ganz normal, wenn 10 Leute ihre Meinung kundtun. Die Reste wurden an die verteilt, die es mochten und so blieb kein Krümlein übrig!
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Erstellt von ursula am 24. August 2008
Meine Tochter schwärmt nach einem Frankreichurlaub mit Freunden von einer île flottante, meine Schwester mag sie sehr, meine Schwiegertochter liebt Vanille (fast!) über alles – heute werden alle irgendwann mal hier aufkreuzen – was liegt näher daran als das mal auszuprobieren.
Meine heute 97-jährige Tante hat diesen Nachtisch in meiner Kindheit des öfteren an Weihnachten zubereitet und dies zum Weihnachtsessen beigesteuert. Wir nannten das Schnee-Eier -aber der Begriff “île flottante” ist ja viel treffender!
Ich bin hier zwei Rezepten gefolgt:zuerst habe ich die Schnee-Eier aus “Desserts faciles par les plus grands patissiers” zubereitet und dann die Vanillesauce aus Lenôtre – Das große Buch der Patisserie.
Die Schnee-Eier werden bei Lenôtre gespritzt, hier mit dem Eiskugelbereiter in das noch nicht kochende Wasser gleiten lassen. Gespritzt sehen sie meiner Meinung nach schöner aus, das zweite Mal werde ich also die andere Variante ausprobieren.
Für mein Gefühl ist das Verhältnis Schneeeier/Vanillesauce ungleich, die Schneeeier reichen locker für 10-12 Personen, die Sauce aber nur für 8!
Verglichen mit einer Vanillesauce aus dem Päckchen, das ich mit einer echten Vanilleschote und etwas Rahm aufgewertet habe, und das wir heute mittag gegessen haben (zu viel Schnee-Eier!) ist die echte Vanillesauce, die es am Abend gibt, wenn alle da sind, um Welten besser und lohnt den Aufwand.

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Erstellt von ursula am 23. August 2008
Der meistgegessene Kuchen meiner Kindheit war ein Obstkuchen mit Hefeteig. Obst war genügend da und Hefeteig schnell gemacht, zumindest von meiner Mutter.
So habe auch ich heute einen Apfelkuchen mit Hefeteig gebacken, den Rand etwas dicker gemacht, weil meine Tochter es so schätzt und stelle fest, er schmeckt lecker! Bestimmt hat er auch weniger Kalorien als meine übrigen Rezepte mit Mürbeteig und so kann man getrost 2 Stücke verzehren!
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Erstellt von ursula am 20. August 2008
Heute brachte meine Schwester den vom Weinhändler gelieferten Wein vorbei (peinlich, aber es soll ja für ein paar Monate vorhalten) und lud uns gleichzeitig auf ein Glas Sekt ein, um den schriftlichen Erfolg meines Patensohnes beim Physikum zu feiern. Dummerweise hatte ich schon im Garten meines Vaters Zucchiniblüten gepflückt, die ich jetzt verarbeiten wollte. Man ist ja kreativ: meine Schwester brachte den Sekt zu uns und pflückte vorher noch in Papas Garten 150g Petersilie, damit ich meine Füllung zubereiten konnte. Wir halfen alle zusammen, es wurde ein vergnüglicher Abend, und wenn der Neffe am nächsten Donnerstag die mündliche Prüfung auch noch erfolgreich hinter sich gebracht hat, werden wir bei meiner Schwester Champagner trinken, und vielleicht gibt es dann noch etwas Tolleres zum Bloggen. Obwohl, die Blüten, gefüllt mit Petersilienpesto, waren nach einstimmiger Meinung sehr lecker, auch wenn mein Schwager anfänglich despektierlich von Pampe gesprochen hat. Man braucht halt immer jemanden, der die Gemüter aufheizt.

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Erstellt von lorenz am 16. August 2008
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Pflaumen – eine neue Aufgabe. Was kenne ich? Pflaumenkuchen, Hase in Pflaumen, Schweinefilet in Pflaumensauce, aber das sind ja Klassiker.
Zufällig kam ich auf der Rückfahrt von meiner Einkaufstour bei PLUS vorbei, da gibt es eine Dependance von unserem ausgezeichneten Bäcker, und ging dann auch mal durch den Laden. Ich entdeckte Brontosaurus eggs, eine Pflaumensorte, die sich als Kreuzung zwischen Aprikosen und Pflaumen enttarnte. Der Name ließ glatt etwas anderes vermuten. Ich kaufte davon fünf Stück (500g), Kilopreis 2,99Euro. Die Frage war jetzt: Was soll ich damit machen? Ein Saurier-Ei hat etwas Besseres verdient als in einem ordinären Pflaumenkuchen zu enden.
Die Rezeptsuche begann. Stress!!!!!!!!!
Da ich zum Leidwesen von Herrn K. nichts wegwerfe, wozu auch Kochzeitschriften gehören, wurde ich fündig im ARD Buffet von 2007. Ich bewahre ja doch nicht alles auf.
Pflaumen-Brioche-Auflauf. Das kannte ich nicht, das wird ausprobiert.
Eine Brioche könnte man kaufen, aber wo?????? Nach Frankreich sind es nur 50Km, aber in Zeiten von extrem hohen Spritpreisen der komplette Wahnsinn. Davon abgesehen habe ich auch keine Zeit.
Eine Brioche herzustellen ist einfach und kostet kaum Zeit, so dachte ich. Zwei Stunden später wusste ich es besser. In dieser Zeit wäre ich in Wissembourg gewesen und hätte noch viel mehr einkaufen können. C’est la vie.Es wäre allerdings teurer geworden.
Hier das Ergebnis eines langen Tages:

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